Verbandsliga Nord

Gegner auf Augenhöhe: Dörnberg startet mit Auswärtsspiel in Ehrenberg in die Saison

Auf dem Foto sind zwei Fußballer zu sehen.
+
Kreuzbandriss: Max Scheuermann (rechts) fällt mehrere Wochen aus.

Mit dem Spiel am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Ehrenberg beginnt für den FSV Dörnberg die neue Saison in der Fußball-Verbandsliga.

Dörnberg – Die Mannschaft aus der Rhön ist für die Habichtswälder noch eher ein unbeschriebenes Blatt. Einmal trafen beide Mannschaften aufeinander. Das war im Vorjahr im September, als die Partie bei der SG mit einem torlosen Remis endete.

Für FSV-Trainer Matthias Weise ist das eher zweitrangig: „Gerade nach der langen Coronapause geht es allen Mannschaften so, dass sie nicht wissen, wo sie zum Beginn der Saison stehen. Ehrenberg sehe ich als einen Gegner auf Augenhöhe, bei dem wir gleich für den Klassenerhalt punkten wollen.“

Verbandsliga Nord: Dem FSV Dörnberg fehlt zum Auftakt Max Scheuermann – der Innenverteidiger leidet an einem Kreuzbandriss

Seine Elf absolvierte die Vorbereitung mit zwei Siegen gegen Reinhardshagen (2:1) und Borgentreich (3:1) und einer 1:2-Niederlage in Brakel. „Das war okay“, zeigte sich Weise mit den Vorbereitungsspielen seiner Mannschaft zufrieden, ohne die Ergebnisse überbewerten zu wollen. Zuletzt gab es einen glanzlosen 2:0-Sieg im Kreispokal beim A-Ligisten Diemeltal, der mit dem Kreuzbandriss von Innenverteidiger Max Scheuermann teuer bezahlt wurde. „Ich hatte gehofft, dass es nicht so schlimm sein würde, bis die Diagnose kam. Das ist für uns und natürlich für Max sehr bitter“, bedauert Weise den langfristigen Ausfall des 20-Jährigen. Neben Scheuermann werden noch die im Urlaub weilenden Neuzugänge Florian Bergmann und Toni Dombai fehlen.

Dafür stehen die Neuzugänge Adrian Rexhepi und Henrik Dietz zur Verfügung. „Die Neuen machen einen guten Eindruck und üben Druck auf die Stammkräfte aus. Sie sind allerdings noch sehr jung und benötigen noch ihre Zeit“, zeigt sich Weise mit den Neuzugängen zufrieden.

FSV Dörnberg muss gegen Ehrenberg besonders auf torgefährlichen Spieler Marius Bublitz aufpassen

Ansonsten kann er auf einen eingespielten Kader zurückgreifen, der bis zum vorzeitigen Abbruch der letzten Saison auf dem zehnten Platz lag. Drei Plätze dahinter lag Ehrenberg, das in der Saison 2019/20 als Neuling bis zum Abbruch auf Platz 15 lag. Bekanntester Spieler ist der 33-jährige Angreifer Christoph Neidhardt, der in Hünfeld schon Hessenligaerfahrung sammelte. Torgefährlichster SG-Spieler ist Marius Bublitz, der in der vergangenen Spielzeit in zehn Spielen sieben Tore erzielte. (Michael Wepler)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.