Verbandsliga Nord

Direkt zum Start steht der erste Kracher an: SG Hombressen/Udenhausen empfängt den OSC Vellmar

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen. Im Vordergrund einer mit rotem Trikot.
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Auch auf ihn kommt es an: Hombressens Kevin Seeger kommt hier vor Yannis Czerny (rechts) von der SG Schauenburg im Fußball-Kreispokal an den Ball. Der Verbandsligist siegte in diesem Spiel gegen die SG 3:1.

Die Verbandsliga Nord steht vor dem ersten Saisonspiel an diesem Wochenende. Die SG Hombressen/Udenhausen empfängt am Sonntag (8.8.) den OSC Vellmar.

Udenhausen – Saisonauftakt 2021/22 für die SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Verbandsliga. Endlich präsentiert sich der Zuschauermagnet wieder seinem Heimpublikum – und das ohne Zuschauerbegrenzung (bis 1000 sind erlaubt). Gegner ist am Sonntag, 15 Uhr in Udenhausen, der ehemalige Hessenligist OSC Vellmar. Fragen und Antworten:

Was ist das Besondere an diesem Spiel? Natürlich auch, dass es das erste Punktspiel seit dem 25. Oktober 2020 ist und an dieses erinnern sich die Vereinigten noch gerne. Damals gab es ein fulminantes 6:2 gegen Dörnberg. Allerdings ist im Lager der SG Hombressen/Udenhausen keiner so vermessen, etwas Ähnliches am Sonntag zu erwarten.

Wie verlief die Vorbereitung? Von den Ergebnissen her eigentlich optimal, in fünf Spielen, zweimal davon Kreispokal, gab es keine Niederlage und nur ein Gegentor. Allerdings waren alle Gegner auch unterklassig, also ein Vergleich zu der Partie gegen den OSC lässt sich nicht herstellen – das wird ganz anders und bestimmt auch schwieriger. Der OSC Vellmar hat im Kasseler Kreispokal gegen den Hessenligisten KSV Baunatal seine Grenzen aufgezeigt bekommen: Dort unterlag die Elf von Trainer Jörg Müller mit 0:3. Doch in den Runden zuvor mit Erfolgen gegen die Mitkonkurrenten Türkgücü und Sandershausen zeigte der OSC, dass er bereit für den Saisonstart ist.

SG Hombressen/Udenhausen muss Stammspieler ersetzen

Wie verlief das letzte Spiel gegen den OSC? Das war auch im Oktober 2020 und damals war bis zur Pause bei einem 0:1-Rückstand noch alles drin, doch im zweiten Abschnitt drehte der OSC auf und siegte noch mit 5:0. Im Jahr davor gab es eine 2:4-Niederlage. Einen Spieler muss die Siemers-Elf unbedingt auf der Rechnung haben: Serkan Aytemür, der 24-Jährige, mit der Mittelstürmer Nummer Neun auf dem Trikot, erzielte in beiden Partien insgesamt fünf Treffer.

Wer soll die abgewanderten Nico Siebert-Grüneberg, Maximilian Igel und den pausierenden Jonas Krohne ersetzen? Mit Jacob Dittmer spielt der einzige Neuzugang im SG-Kader schon eine gute Rolle im Team, ihm traut Co-Trainer Dominik Lohne die Rolle eines Nico Siebert zu. Für den defensiven Mittelfeldbereich gibt es mehrere Optionen. Kevin Seeger, Nils Hofmeyer oder die Hecker-Brüder Lucas und Michael können dort eingesetzt werden. Wobei der Einsatz von Lucas Hecker, genau wie der von Abwehrroutinier Tobias Mirwald, noch fraglich ist.

Dominik Lohne von der SG Hombressen/Udenhausen kennt beide Vereine

Was erwartet der ehemalige Vellmarer Dominik Lohne vom Saisonstart? Lohne hat seinen Ex-Verein in dieser Woche im Kreispokalspiel in Wolfsanger (4:0) noch mal unter die Lupe genommen – und er war beeindruckt. Der OSC ist für ihn am Sonntag klar in der Favoritenrolle, in der Offensive hätten die Vellmarer noch mehr an Qualität gewonnen und spielerisch seien sie auch einfach besser als seine SG. Aber die Siemers-Elf hat Heimspiel und kann sich auf große Unterstützung der zahlreichen Fans verlassen. Dies motiviert zusätzlich, Einstellung und Zweikampfstärke müssten hundertprozentig erbracht werden, um bestehen zu können, meint der 31 Jahre alte Torjäger. (Ralf Heere)

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