Verbandsliga Nord

SG muss Tobias Mirwald ersetzen – Hombressen/Udenhausen spielt bei der TSG

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Muss am Sonntag auswärts bei der TSG Sandershausen ran: Hombressen/Udenhausens Kapitän und Mittelfeldmotor Nils Hofmeyer (links). Hier ist er im Zweikampf mit Türkgücüs Spieler Memduh Eryilmaz.

Mit einem Auswärtsspiel bei der TSG Sandershausen geht es am Sonntag (15 Uhr) für die SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Verbandsliga weiter.

Hombressen/Udenhausen – Im Lager der Spielgemeinschaft war man froh darüber, am Spieltag unter der Woche frei zu haben. Nach den vielen Spielen in den drei Wochen davor braucht der, nach wie vor verletzungsbedingt, kleine Kader von Trainer Marco Siemers diese Pause.

In der Tabelle konnte der sechste Rang sogar gehalten werden. Aber der Sonntagsgegner ließ aufhorchen, die TSG Sandershausen gewann am Mittwochabend in letzter Minute mit 2:1 bei der SG Barockstadt II. Auf neun Zähler kommt die Mannschaft von Trainer Dennis Schanze, der Ex-Grebensteiner hat schon mit 30 Jahren die Trainerlaufbahn eingeschlagen.

Verbandsliga Nord: Der TSG fehlt ihr Co-Trainer

Jetzt also nur noch zwei Punkte hinter der SG und die soll nach Möglichkeit mit einem Dreier in der Tabelle überholt werden. Dann würden die Niestetaler sich erst einmal vom unteren Tabellendrittel absetzen.

In den letzten fünf Partien ist die Bilanz der TSG auch gar nicht so viel schlechter als die von Hombressen/Udenhausen, beide konnten jeweils zwei von fünf Spielen gewinnen. Fehlen wird den Sandershäusern jedoch ihr 36 Jahre alter Co-Trainer Magnus Künkler, der in Fulda die rote Karte sah.

Aber auf der Gegenseite muss Tobias Mirwald nach seiner Ampelkarte auch eine Partie zusehen und der wird in der Abwehr fehlen, denn der, wie Künkler, auch 36 Jahre alte Routinier, ist eine feste Größe bei der Spielgemeinschaft. In einer Defensive, die am letzten Spieltag vier Tore hinnehmen musste, zwei in Unterzahl und somit genau so viel wie in allen sechs Saisonspielen zuvor.

SG Hombressen/Udenhausen: Ein Punkt bei der TSG Sandershausen wäre schon wichtig

Eine der wichtigsten Fragen vor der Partie in Sandershausen ist, ob Hombressen/Udenhausen dies verdaut hat und wieder genau so konzentriert und zweikampfstark wie in den vorherigen Spielen agiert.

Denn in Sandershausen wäre auch schon ein Punkt etwas wert, der Konkurrent würde damit auf Distanz gehalten, anderenfalls dürfte der bisher gesicherte Platz im Mittelfeld der Tabelle in Gefahr geraten.

In einer Verbandsliga, in der bisher vier Mannschaften vorweg marschieren und dann schon ab dem fünften Platz der Rest der Liga mit gehörigem Abstand folgt. Die Spielgemeinschaft darf sogar auf diesen fünften Platz blicken, da Lichtenau gegen Tabellenführer OSC Vellmar spielt, ist dieser möglich, dazu muss jedoch in Sandershausen voll gepunktet werden und die viel besagte Reaktion auf das 0:4 gegen Willingen folgen. (Ralf Heere)

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