Verbandsliga Nord

SG hat nichts zu verlieren: Hombressen/Udenhausen empfängt CSC 03 Kassel

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Hat eine schwere Aufgabe mit der SG Hombressen/Udenhausen vor sich: Steffen Lüdicke (links), hier im Spiel gegen Barockstadts Ronaldo Zenuni, empfängt am Samstag den CSC 03 Kassel.

Am Samstag (23.10., 16 Uhr) gastiert der ungeschlagene Tabellenzweite der Fußball-Verbandsliga, CSC 03 Kassel, bei der SG Hombressen/Udenhausen.

Udenhausen – Ausgangslage: Die ist für den Kasseler Traditionsklub seit dem vergangenen Wochenende hervorragend, denn durch den 4:0-Erfolg gegen den OSC Vellmar sind es nur noch zwei Punkte Rückstand – und das mit einem Spiel weniger. Die SG Hombressen/Udenhausen ist nach zwölf Spieltagen erstmals auf die Abstiegsplätze zurückgefallen, bei günstiger Entwicklung in den Ligen darüber kann es aber auch nur vier Absteiger geben. Die Spielgemeinschaft ist Fünftletzter. Die Heimmannschaft mit den wenigsten Toren trifft auf den Tabellenzweiten, der die wenigsten Gegentreffer der Liga kassiert hat.

Formbarometer: Der überzeugende Sieg gegen Vellmar sagt alles über die Klasse der Rothosen aus. Doch, und das darf der SG durchaus Mut machen, auswärts haben die Kasseler nie höher als mit einem Tor Unterschied gewonnen, sogar beim abgeschlagenen Schlusslicht Thalau nur mit 3:2. Hombressen/Udenhausen ist in der Abwärtsspirale, nach sechs Spieltagen hatte die Elf des ehemaligen Trainers Marco Siemers schon elf Zähler, nun sind es weitere sechs Spiele nur einer mehr also zwölf.

SG Hombressen/Udenhausen hat laut Trainer Tobias Krohne nichts zu verlieren

Personelle Situation: Dass nun auch noch zwei Akteure, Jonas Hampe und Marcel Müller, wegen einer Sperre fehlen, fand der neue, alte SG-Coach Tobias Krohne noch schlimmer als die 0:2-Niederlage in Dörnberg. Hampe wird nach der roten Karte länger ausfallen, Müller nur eine Partie. Oliver Speer wagte einen Kurzeinsatz in Dörnberg, ist aber noch nicht wieder geheilt, muss noch weiter warten und wieder zusehen. Kevin Seeger kehrt in die Mannschaft zurück und Lucas Hecker ist wieder im Training, genau wie Bruder Michael. Von den Carrier-Brüdern ist nur Adrian einsetzbar, Lennart weiterhin verletzt.

Heimspieldebüt: Dreieinhalb Jahre nach seinem letzten Engagement bei der SG hat Tobias Krohne das Traineramt noch mal übernommen, interimsmäßig. Er hatte viel zu tun in den vergangenen Tagen, führte viele Gespräche und Telefonate mit Verantwortlichen und Spielern. Nun will er sich auf die erste Trainingswoche konzentrieren und seinen Spielern vermitteln, dass sie an der Herkulesaufgabe am Samstag nur wachsen können – und nichts zu verlieren haben. Sie sollen befreit aufspielen, allerdings liegt das Hauptaugenmerk auf der Abwehrarbeit. Die 03er seien eine erfahrene Verbandsligatruppe, die viel Spaß am Fußballspielen hat. „Deswegen müssen wir versuchen, sie zu ärgern und am Spielaufbau zu hindern“, gibt Krohne vor. (Ralf Heere)

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