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SG im Spiel nach vorne zu harmlos: Hombressen/Udenhausen unterliegt Barockstadt II mit 0:2

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Von: Michael Wepler

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Auf dem Foto sind Fußballer zu sehen.
Faustabwehr: Torwart Luca Ilenburg, hier gegen Barockstadts Ronaldo Zenuni, stand immer wieder im Mittelpunkt. © Cora Zinn

Nur noch ganz knapp vor einem Abstiegsplatz steht die SG Hombressen/Udenhausen, die ihr Heimspiel gegen Barockstadt Fulda/Lehnerz II mit 0:2 (0:0) verlor.

Udenhausen – Durch die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen fielen die Gastgeber hinter der Hessenligareserve zurück. „Der Sieg von Barockstadt geht in Ordnung. Wir haben uns zu wenig zugetraut und waren im Spiel nach vorne einfach zu harmlos“, erkannte SG-Trainer Marco Siemers die spielerische Überlegenheit der Gäste an.

Seine ersatzgeschwächte Elf hatte die erste Möglichkeit des Spiels durch Christoph Geule, der aus halblinker Position nur knapp das lange Eck verfehlte (5.). Das sollte aber für eine lange Zeit die erste Chance der Gastgeber gewesen sein. Zumeist versuchten es die Vereinigten über lange Bälle, die aber meistens schnell zurückkamen. So erspielten sich die Osthessen ein spielerisches Übergewicht. Die erste kritische Situation ergab sich, als SG-Torhüter Luca Ilenburg an eine Hereingabe nicht herankam, der Ball aber noch rechtzeitig abgewehrt wurde (15.). Als der eher gegen die Gastgeber pfeifende Schiedsrichter weiterspielen ließ, als Marvin Schmidt am Boden lag, ergab sich ein gefährlicher Konter, doch konnte Ilenburg den Schuss von Arnis Mulaj parieren (33.).

SG Hombressen/Udenhausen: Ronaldo Zenuni macht seinem Namen alle Ehre

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste eine Riesenchance durch Mulaj. So zeichnete sich die Führung der Barockstädter ab. Nach einer Ecke machte Ronaldo Zenuni das, was sein berühmter Namensvetter meistens tut und traf aus circa zehn Metern zum 0:1 (59.).

Die Gäste bestimmten danach weiter das Spiel, als Yunus-Emre Kocak in den Strafraum eindrang, scheiterte er zunächst an Ilenburg, verwandelte aber den Nachschuss zum 0:2 (69.). Bezeichnend für das Offensivspiel der Gastgeber war, dass die einzige gefährliche Situation aus einem Freistoß von Kevin Seeger resultierte, dessen strammen Schuss Gästetorhüter Maximilian Weisbäcker entschärfte (73.).

Nach einer Halbchance durch Justin Schmidt verhinderte Ilenburg den dritten Gegentreffer gegen Phil Kramer (87., 90.). (Michael Wepler)

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