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Tabellenführung ade

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Von: Michael Wepler

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Platzverweis: Florian Müller sah beim 0:2 in Hünfeld die Rote Karte.
Platzverweis: Florian Müller sah beim 0:2 in Hünfeld die Rote Karte. ARCHIV © Joachim Hofmeister

Hünfeld – Das ganz große Geschenk unter dem Weihnachtsbaum in Form der Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord bis in den März hinein wurde es nicht für Dörnberg. Der FSV verlor zum Rückrundenstart das Topspiel beim Hünfelder SV mit 0:2 (0:1).

So schlossen die Osthessen nach Punkten zu den Dörnbegern auf und übernahmen aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses die Tabellenführung. Der zweite Platz mit zehn Siegen, vier Unentschieden und drei Unentschieden kann sich aber auch als stattliches Päckchen unter dem Weihnachtsbaum sehen lassen.

So zog Trainer Tobias Hake ein positives Fazit: „Nach zuletzt zwei Niederlagen ist da jetzt erst einmal eine Enttäuschung da, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir mit dem zweiten Platz die Erwartungen weit übertroffen haben.“

Nach den Siegen in Flieden und bei Barockstadt II und dem 2:1-Hinspielerfolg musste Hake diesmal die Überlegenheit der Osthessen anerkennen: „Hünfeld war besser als im Hinspiel und hat uns wenig Raum gegeben. Bei Ballbesitz haben sie schnell nach vorne gespielt.“

Vor 400 Zuschauern hatte der HSV bereits in der sechsten Minute die große Chance auf die frühe Führung, als nach einer Flanke von Leon Zöll Maximilian Fröhlich den Ball ablegte, aber Karlo Vidovic aus kurzer Distanz das Leder weit über das Tor jagte. Bei der nächsten Chance spielte sich Vidovic durch, scheiterte aber an Nico Bergner (12.).

Auch danach dominierte Hünfeld das Spiel und hatte nach einer Ecke Pech, als Aaron Gademann an die Unterkante der Latte köpfte (26.). Bei der nächsten Möglichkeit war es schließlich geschehen. Leon Zöll traf mit einem Freistoß in die rechte obere Ecke (32.).

Die erste gute Gästechance hatte Toni Dombai, der sich nach einem Angriff über die rechte Seite gegen drei HSV-Verteidiger durchdribbelte und mit seinem Schuss in die lange Ecke Torhüter Kaiser zu einer Glanzparade zwang (38.).

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmten die Gastgeber klar das Geschehen. Fröhlich, Mark Zentgraf und Dominik Krieger hatten weitere Möglichkeiten auf das zweite Tor. Das fiel nach einem Ballverlust des FSV im Spielaufbau, in dessen Folge Zentgraf den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0-Endstand über die Linie drückte (77.).

Unnötige Hektik kam kurz nach dem Spiel auf, als ein HSV-Spieler etwas zu provokant in Richtung der Gäste jubelte und die Stimmung hochkochte. Der Schiedsrichter gab daraufhin Rot gegen Florian Müller und Lovakovic. Für Hake war es eine unnötige Aktion: „Das musste nicht sein. Ich weiß nicht, ob der Schiedsrichter da Rot ziehen musste.“ (Michael Wepler)

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