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Bis sieben Minuten vor Schluss geführt

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Von: Reinhard Michl

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Jan Philip Schmidt
Jan Philip Schmidt erzielte den Ausgleich. © Joachim Hofmeister

Flieden – Nach dem Schlusspfiff gab es doch etwas lange Gesichter in den Reihen des SSV Sand. Denn in der Saison-Auftaktbegegnung der Fußball-Verbandsliga beim SV Buchonia Flieden zogen die Bad Emstaler unter Neutrainer Tobias Oliev mit 2:3 (1:1) den Kürzeren und mussten so mit leeren Händen den Heimweg aus dem Fuldaer Land antreten.

Dabei wähnten sich die Sander bis sieben Minuten vor dem Schlusspfiff vermeintlich schon im sicheren Hafen. Hatten sie da doch noch mit 2:1 die Nase vorne.

Trotz der Niederlage war Oliev mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. „Wir haben in dieser hart umkämpften und intensiv geführten Partie taktisch gut agiert und voll dagegen gehalten, in der Schlussphase aber den enormen Platzherrendruck nicht standgehalten. Schade, ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“

Im ersten Spielabschnitt konnte sich keine Mannschaft nennenswerte Vorteile verschaffen. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, prickelnde Torraumszenen blieben Mangelware. Flieden stimmte zuerst den Torjubel an, Lukas Hagemann (24.) brachte seine Farben in Führung. Doch postwenden gelang Jan-Philipp Schmidt (27.) der Gleichstand. Oliev: „Ein gerechtes Ergebnis beim Gang zur Pausenerfrischung.“

Tobias Oliev
Tobias Oliev © Privat

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Platzherren dann aber mit viel Druck und Tempo mehr und mehr das Spiel in die Hand. Ohne aber die zum Erfolg führende Lücke in der hervorragend organisierten Sander Defensive zu finden. Im Gegenteil: Die klareren Einschussmöglichkeiten bei Kontern konnten bei den Sandern notiert werden. Nach dem sie zwei dieser hochkarätigen Chancen sträflich liegen ließen, glückte es im dritten Anlauf durch Neuzugang Nico Döring (83.) zur SSV-Führung.

Nun mobilisierte Flieden noch einmal alle Kräfte, stürmte mit Mann und Maus - und wurde belohnt. Postwenden glich der von Hünfeld gewechselte Andrè Vogt (84.), letztjähriger Hessenliga-Torschützenkönig zum 2:2 aus. Doch damit noch nicht genug. Nur 100 Sekunden später das 3:2 durch Lukas Marvin Friedrich (86.). Dabei blieb es. (Reinhard Michl)

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