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Sand holt einen Punkt in Willingen

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Laurin Unzicker soll laut des Schiedsrichters das 3:3 erzielt haben.
Laurin Unzicker soll laut des Schiedsrichters das 3:3 erzielt haben. © Joachim Hofmeister

Willingen – Und Sebastian Müller machte in der 81. Minute mit dem 3:1 den Deckel..... Der Satz war schon halb in Stein gemeißelt, da erzielte der SSV Sand durch Cefa Cetinkaya im Verbandsligaspiel beim SC Willingen in der 88. Minute den Anschlusstreffer zum 2:3.

Na und, das sollte trotzdem für einen Sieg der Willinger reichen. Die Sander Spieler freuten sich auch gar nicht so sehr über dieses Tor. Auch sie hatten dieses Spiel scheinbar schon als Niederlage abgehakt. „Leute, jetzt einfach nur Fußball spielen“, rief SCW-Trainer Dardan Kodra zur Beruhigung seinen Spielern zu. Sie versuchten den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Noch einen Freistoß fast von der Außenlinie in Höhe des Willinger Sechzehners, dann haben die Upländer ihren dritten Saisonsieg eingefahren. Der Ball wird auf den kurzen Pfosten geschossen. Alle 22 Spieler sind im Strafraum, es wird dort unübersichtlich, was dann aber zu sehen ist: der Ball liegt im Willinger Tor (90+3).

Die Sander Kicker sagen später, es sei ein Eigentor gewesen, für den Schiedsrichter war Laurin Unzicker der Torschütze, der einige Willinger Spieler zu Boden fallen ließ und die bestimmt schon freudigere Niederlagen erlebt haben als dieses Unentschieden.

Die Männer von Dardan Kodra brauchten den Dreier unbedingt und der SSV Sand hat vieles dafür getan, dass das auch gelingt. Ihr Spielertrainer Tobias Oliev konnte sich nicht einmal über diesen unerwarteten Punkt freuen, denn „wir waren heute so schlecht“.

Fynn Butterweck hatte mit einem „Tor des Monats“ das 1:0 (28.) erzielt. Er zog aus 25 Metern ab und der Ball schlug im linken Torwinkel ein. Tom Michell Samson (40.) glich zum 1:1 aus. Beim 2:1 durch Butterweck (46.) wurde der Ball von Leon Winkelheide abgefälscht.

Nach einem Angriff über links stand Müller sträflich frei, er bekam an der Strafraumkante den Querpass, nahm den Ball an. „Seppel jetzt ganz ruhig bleiben, riefen Stimmen von der eigenen Bank. Und Seppel blieb ganz ruhig, schoss den Ball überlegt in die untere linke Ecke. 3:1 (81).

Doch dabei blieb es letztendlich nicht. Eine schwache SSV-Elf holte noch einen Punkt.

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