Zierenberg holt drei Punkte im Abstiegskampf

Warmetaler feiern Dreifachvollstrecker Fabio Ohms

Auf Erfolgskurs: Fabio Ohme (links), hier gegen Tonic Binneberg, erzielte alle drei Zierenberrger Tore beim 3:2-Heimsieg gegen Reichensachsen. Foto: Michl

Zierenberg – Das waren drei ganz wichtige und wertvolle Punkte, die der in die Fußball-Gruppenliga aufgestiegene TSV Zierenberg mit dem 3:2 (2:0)-Heimerfolg gegen den SV Reichensachsen verbuchen konnte. Die Hausherren von Trainer Daniel Schmidt zogen damit am SV vorbei, der nun auf einem möglichen Abstiegsplatz steht.

Die Platzherren nahmen vom Anstoß weg das Heft in die Hand und belohnten sich früh. Fabio Ohms (5.) wurde auf die Reise geschickt, setzte sich gegen SV-Torwart David Alsleben durch und brachte seine Farben in Führung.

Die Gäste von Coach Jens Herzog, die Schmidt am Mittwochabend beim Reichensachsener 2:3 gegen Kleinalmerode akribisch unter die Lupe genommen hatte, versuchten es immer wieder mit langen Bällen auf ihre Sturmspitze Vitezslav Brozik. der aber von der Zierenberger Abwehrreihe an die kurze Leine gelegt werden konnte.

Bis zur Pausenerfrischung stimmten die einheimischen Fans noch zwei Mal den Torjubel an, de aber einmal SV-Schlussmann Alsleben mit einer Glanztat verstummen ließ. Einen Freistoß von Marvin Pötter (19.) drehte er akrobatisch fliegend mit den Fingerkuppen noch um die Metallstange. Die zweite TSV-Riesenmöglichkeit hatte Robin Möller auf dem Fuß. Allein vor Alsleben zirekte er den Ball jedoch über die Querlatte.

Besser machte es fast mit dem Pausenpfiff erneut Fabio Ohms (45.) und gab dem Gästekeeper zum zweiten Mal das Nachsehen - 2:0. Kurz vorher sorgte Ohms für eine Schrecksekunde, verletzte sich, musste am Spielfeldrand behandelt werden, konnte aber zum Glück weiterspielen.

Nach gut einer Stunde schienen die kämpferisch und spielerisch über sich hinauswachsenden und nach dem vorwöchigen 0:8-Debakel gegen den KSV Hessen Kassel II Moral zeigenden Warmetaler alles klar gemacht zu haben. Baute Ohms (64.) den Vorsprung gar auf 3:0 aus.

Doch Reichensachsen steckte nicht auf, schöpfte nach dem Anschlusstor durch Stephan Montag (76., FE) neue Hoffnung. Mehr als den zweiten Gegentreffer durch Martin Machacek (83.) ließen die Zierenberger aber nicht mehr zu.

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