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Warmetaler müssen sich mit Remis begnügen

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Von: Reinhard Michl

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Laufduell: Zierenbergs Jannik Knoche (rechts) verfolgt Justin Conrad.
Laufduell: Zierenbergs Jannik Knoche (rechts) verfolgt Justin Conrad. © Reinhard Michl

Zierenberg – Das hatte sich Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt in der Hausaufgabe der Fußball-Gruppenliga gegen die aufgestiegene Mannschaft von Fortuna Kassel nicht nur etwas anders vorgestellt, sondern er war schon in der Halbzeitpause und auch nach dem Schlusspfiff richtig angefressen und stinksauer. Denn die Warmetaler ließen vor allem im ersten Spielabschnitt vieles vermissen, mussten sich gegen die sich mutig und couragiert präsentieren Gäste von Coach Herbert Wenzel mit einem 2:2 (0:0) zufrieden geben.

Fortuna begann stark, hätte früh in Führung gehen können. Doch einen gut 30-Meter-Freistoßhammer von Benjamin Kamusin (5.) drehte TSV-Schlussmann Patrick Dürrbaum akrobatisch fliegend noch um die Metallstange. Auf der Gegenseite konnte Fortuna-Keeper Dennis Schickowski gegen Karim Belarbi (11.) im zweiten Nachfassen die Gefahr bereinigten.

Ansonsten blieb bei den Hausherren im ersten Spielabschnitt vieles Stückwerk. Da stimmten die Pass- und Laufwege sowie auch die kämpferische Einstellung nicht. Mit zwei Ausnahmen. Einmal ein Freistoß von Karim Belarbi (26.), den Fortuna-Torwart Dennis Schikowski mit den Fingerkuppen aus dem Winkel drehte.

Gleiches Szenario 100 Sekunden später, diesmal fand Ante Grgic (28.) in Schikowski seinen Meister. Der kurz nach dem Seitenwechsel erneut seine Farben im Spiel hielt. Als er einen Schuss des Zierenberger Balcan Sari (51.) parierte, Glück hatte, dass der Ball gegen den Pfosten klatschte und von dort über die Torauslinie.

Zwei Minuten später stand Schikowski erneut im Blickpunkt. Er holte Zierenbergs Kapitän Ante Grgic (54.) von den Beinen, der souverän leitende Unparteiische Felix Kempa (Mardorf) zeigte sofort auf den Punkt. Grgic führte den „Elfer“ selbst aus, traf zum 1:0. Die Platzherrenfreude dauerte aber nur eine Minute. Einen Freistoß von der Mittellinie bugsierte Fortuna Zwei-Meter-Mann Simon Probst (54.) mit dem Kopf zum 1:1-Gleichstand über die Linie.

Die gleiche Schablone führte zur Gästeführung. Einen langen Freistoß verwertete Simon Probst (78.) zum 1:2.

Anscheinend feierten die Fortunen schon in Gedanken ihren ersten Auswärtsdreier. Hatten jedoch die Rechnung ohne Karim Belarbi (79.) gemacht, der im direkten Gegenzug Schikowski keine Abwehrchance ließ - 2:2. Dabei blieb es, wobei aber beide Teams durchaus auch die volle Ernte noch hätten einfahren können. (Reinhard Michl)

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