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Weidelsburg bezwingt Spitzenreiter

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Von: Reinhard Michl

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Störversuch: Der Weidelsburger Waldemar Mezler (rechts) wird vom Espenauer Felix Höf attackiert.
Störversuch: Der Weidelsburger Waldemar Mezler (rechts) wird vom Espenauer Felix Höf attackiert. © Reinhard Michl

Ippinghausen – Es wird wieder spannend in der Fußball-Kreisoberliga. Denn im sogenannten Schlagerspiel zwischen dem Zweitplatzierten FSG Weidelsburg und Tabellenführer SV Espenau behielten vor 175 Zuschauern, davon gut die Hälfte Fans der Gäste, die Hausherren von Trainer Jörg Krug mit 2:1 (0:0) die Nase vorne. Sorgten damit nicht nur für die zweite Saison-Nullnummer der Espenauer, sondern rückten der Elf von Coach Jaroslaw Chrupek bis auf einen Punkt auf die Pelle.

„Es war ein vom Kampf geprägtes gutes Kreisoberligaspiel, das wir nicht unverdient für uns entscheiden konnten. Weil wir unterm Strich ein klares Chancenplus besaßen“, so Krug. Dieser Auffassung waren die Espenauer Spieler nicht. Sie sahen klare Vorteile auf ihrer Seite. Der Weidelsburger Dreier sei unverdient.

Dies widerlegte aber in der Anfangsstunde das Spielgeschehen. Zwar erarbeiteten sich die Espenauer optisch ein leichtes Plus, konnten sich aber bei ihrem Torwart Björn Sauer bedanken, der drei Mal die Null hielt. Glück hatte, als Arnold Weber (40.) um Papierbreite das Ziel verfehlte.

Den besseren Start nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste, die durch Stephan Germeroth (50.) auch in Führung gingen. Im direkten Gegenzug verzweifelten Weber (52.) sowie Niklas Stefan Jacob (54.) an SVE-Schlussmann Sauer. Der sich dann aber doch geschlagen geben musste. Niklas Stefan Jacob tankte sich auf Linksaußen durch, passte den Ball millimetergenau auf den mitgelaufenen Ibrahim Chahrour (65.), der sträflich allein gelassen nur noch zum zwischenzeitlichen 1:1-Gleichstand vollenden musste.

60 Sekunden später hatte der eingewechselte Severin Ohr den Torjubel schon auf den Lippen, doch sein Kopfball strich knapp am Ziel vorbei. Auf der Gegenseite konnte Platzherrenkeeper Marc Feil einen Freistoß von Jonah Uhl erst im zweiten Nachfassen unter Kontrolle bringen. Dann die Entscheidung. Diesmal brillierte Chahrour als Vorbereiter für Vollstrecker Niklas Stefan Jacob (79.) zur 2:1-Platzherrenführung.

Die Espenauer mobilisierten noch einmal alle Kräfte, konnten sich jedoch nicht belohnen. Die klareren Chancen hatte die Krug-Elf, verzweifelte dabei aber an SVE-Torwart Sauer. (Reinhard Michl)

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