Kreisliga A: Riede verliert überraschend gegen Schauenburg II

Nur Weidelsburg noch mit weißer Weste

FSG marschiert weiter: Der Weidelsburger Benjamin Kimm (grünes Trikot) wird vom Holzhäuser Bastian Bernhardt verfolgt, doch die FSG gewinnt 4:1 und bleibt souveräner Spitzenreiter. Foto: Michl

Hofgeismar/Wolfhagen. Faustdicke Überraschung in der Fußball-Kreisliga A. Der auf den dritten Rang zurückgefallene SV Riede musste daheim gegen Schauenburg II beim 1:2 die erste Niederlage einstecken. Das freute Spitzenreiter Weidelsburg, der sich auch gegen Holzhausen keine Blöße gab. Schöneberg verpasste es, mit dem 1:1 in Hümme den Abstand zur Spitzengruppe zu verkürzen.

FSG Weidelsburg – TSV Holzhausen 4:1 (1:1). Die FSG begann mit einer überlegeneren Spielweise. Aber die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte diesmal. Lediglich Sascha Ebner bewies nach 38 Minuten Vollstreckerqualität. Den Ausgleich für den TSV, den Patrick Kumpe nach 40 Minuten per Kopfball erzielte, bezeichnete Weidelsburgs Teammanager Sascha Wolf als gar nicht einmal unverdient. Denn im Laufe der Partie war der Aufsteiger dem Tabellenführer immer ebenbürtiger. Bis zur 79. Minute war alles offen, dann gelang Meik Amelung das 2:1. Nun sah der Holzhäuser Lukas Becker (83.) die Ampelkarte und das personelle Übergewicht nutzten Pascal Kesper (85.) und Meik Amelung (89.) zu zwei weiteren Treffern.

SV Riede – SG Schauenburg II 1:2 (1:1). Die SG-Reserve erwies sich als der erwartet spielstarke Gegner. Trotzdem erarbeiteten sich die Gelb/Schwarzen zunächst leichte Feldvorteile. Das 0:1 (30.) von Sebastian Engelbrecht glich Labinot Sogojeva schon fünf Minuten später mit seinem obligatorischen Tor verdientermaßen aus. Nach dem Seitenwechsel schlich sich aber immer mehr der Schlendrian in das Spiel der Platzherren ein. „Der Siegtreffer für die Verbandsligareserve war die Quittung dafür“, gab Riedes Vorsitzender Marcus Albrecht selbstkritisch zu Protokoll. Eine Viertelstunde vor dem Ende war es erneut Engelbrecht, der für die ersten Punktverluste und lange Gesichter bei der Kurz-Elf sorgte.

TSV Hümme – TSV Schöneberg 1:1 (1:1). „Mit dem Punktgewinn können wir besser leben als unser diesmal favorisierter Nachbarklub“, meinte Hümmes Abteilungsleiter Carsten Richter. Erneut zeigten die Büscher-Schützlinge eine abgeklärte Abwehrleistung. Richter hob mit Yildiz und Koyuncun zwei Verteidiger besonders hervor. Zeynel Yildiz schaltete sich auch mit in den Angriff ein und erzielte im Anschluss an einen Freistoß nach einer Viertelstunde sogar das 1:0. Zehn Minuten später nach einer Standardsituation für die Gäste, diesmal war es ein Eckball, sorgte Vincent Pfander wieder für den Gleichstand. Es blieb ein Derby auf Augenhöhe, etwas Gefahr drohte den Hümmern nach der Ampelkarte für Hakim Koyuncun (75.) wegen wiederholten Foulspiels. Doch die einzige anschließende Topchance der Klinter-Elf vom Ex-Hümmer David Piatek konnte Schlussmann Marvin Opitz bravourös parieren. (bf)

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