Dörnberg empfängt Grebenstein zum Verfolgerduell

Wer wird Erster hinter Lichtenau?

Wieder dabei: Manuel Frey (rechts) hat seinen vierwöchigen Auslandsaufenthalt beendet. Der Grebensteiner Torjäger wird im Verfolgerduell in Dörnberg wieder mit von der Partie sein. Foto: Rieß

Grebenstein – Einen überzeugenden 4:1-Heimsieg feierte der FSV Dörnberg gegen Kaufungen am Donnerstag und gibt sich vor dem Vefolgerduell in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag um 15 Uhr selbstbewusst. „Wir drücken dem Spiel unseren Stempel auf“, sagt FSV-Trainer Matthias Weise.

Ob das stimmen wid, wenn der Tabellenzweite beim Dritten aufläuft wird sich zeigen. Denn Tuspo-Trainer Mikaeil Shini war am Donnerstag unter den Zuschauern im Dörnberger Bergstadion und hat den Gegner unter die Lupe genommen. „Kemper, Dauber, Müller – das ist schon gut, was Dörnberg im Angriff zu bieten hat“, blickte der Tuspo-Trainer respektvoll auf die Offensive der Dörnberger. Aber, fügt er hinzu: „Wir haben Ungewickel“. Und auch Manuel Frey. Der zweite Top-Stürmer des Tuspo wird nach vierwöchiger, beruflich bedingter Abwesenheit, wieder im Aufgebot stehen. „Die ganze Zeit wird er nicht spielen“, meint Shihni mit Blick auf den Trainingsrückstand. „Die Verletzungsgefahr ist zu groß.“ Aber für eine halbe Stunde sei er allemal fit.

Auch wenn die Dörnberger eine stabile Offensive habe, so sei er sich sicher, dass man ein oder zwei Tore machen werde.

Das wäre vergleichsweise wenig. 3,7 mal trifft der Tuspo pro Spiel. Er hat damit eine der besten Angriffsreihen der Liga. Doch das gilt auch für die Dörnberger, die im Schnitt 3,6 mal pro Spiel treffen. „Da spielen zwei der offensivsten Mannschaften der Liga gegeneinander“, freut sich Dörnbergs Pressesprecher Andreas Weinreich schon auf die Begegnung.

Und er geht davon aus, dass im Dörnberger Bergstadion einiges los sein wird. Die Gründe: Zum einen treffen zwei gute Mannschaften aufeinander, die um Platz eins hinter Lichtenau kämpfen; zum anderen kennen sich die beiden Teams schon lange. Sei es aus (ganz) früheren Bezirksoberliga- oder Verbandsliga-Zeiten. Und schließlich ist die räumliche Nähe gegeben, die dem Spiel eine Art Derby-Charakter verleihen.

„Wenn das Wetter mitspielt, könnten es 400 Zuschauer werden“, meint Wenreich. Für die Grebensteiner hat er auch noch einen Tipp parat: „Bilden Sie Fahrgemeinschaften“, sagt er. In der Mehrzweckhalle findet zeitgleich ein Treffen von Sudetendeutschen statt, da wird es unterhalb des Bergstadions eng mit freien Parkplätzen.

Dass es ein enges, spannendes Spiel wird, glauben auch die Trainer. Zur taktischen Ausrichtung wollen sich hingegen weder Weise noch Shihni im Vorfeld äußern. Da wolle man erst das Abschlusstraining abwarten. Ob am Sonntag auf dem Kunstrasen eher Abwarten und Abtasten angesagt ist, lassen sie offen. Der Offensivdrang beider Teams spricht eher dagegen. Schließlich müssen beide Tore schießen, wenn sie gewinnen wollen. Ein Remis würde zwar mehr den Grebensteinern nutzen, doch der Rückstand zu Lichtenau würde dann für beide größer. 

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