Fußball-Kreisliga A

Weser/Diemel tütet Sieg im Schlussspurt ein

 Maverick Henze von der SG Weser/Diemel beim Kopfball
+
Kopfball: Maverick Henze und die SG Weser/Diemel zeigten sich nach der Niederlage in Altenhasungen gut erholt und besiegten Schöneberg 3:0.

Die Gunst der Stunde nach der Absage des Spitzenspiels der Fußball-Kreisliga A zwischen Spitzenreiter SG Elbetal und dem bis dahin direkten Verfolger SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha auf Grund eines vermeintlichen Corona-Verdachts in den Reihen der Vereinigten aus dem Erpetal nutzten die Verfolger. Die SG Weser/Diemel tütete einen 3:0-Heimerfolg gegen den TSV Schöneberg ein, die SG Schauenburg II behielt am Distelberg beim Aufsteiger SV Balhorn II mit 3:2 die Nase vorne. Weser/Diemel hat nach ganz oben, bei einer weniger absolvierten Partie, einen Vier-Punkte-Rückstand, bei denSchauenburgern ist es ein Zähler mehr.

Weser/Diemel - Schöneberg 3:0 (1:0). Platzherren-Urgestein Karl-Erwin Franz nahm kein Blatt vor den Mund. „Unterm Strich ist unser Sieg glücklich zustande gekommen.“ Die Platzherren diktierten zwar in den ersten 20 Minuten klar das Geschehen, konnten ihre Überlegenheit auch durch Dustin Genz (9.) zur 1:0-Führung zählbar umsetzen. Franz: „Anstatt am Ball zu bleiben, riss bei uns danach jedoch regelrecht der Faden. Was von den Schönebergern aber nicht genutzt werden konnte.“

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste klar spielbestimmend. Franz: „Doch zu unserem Glück überboten sich die Schöneberger im Auslassen der besten Einschussmöglichkeiten. Was die Gäste versemmelten, ging schon nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut.“

So etwas wird im Fußball bekanntlich ja bestraft. Nach feiner Vorarbeit von Moritz Ziegler erzielte Noah Budalic (88.) das 2:0. In der vierten Minute der Nachspielzeit machte dann David Santiago mit einem verwandelten Freistoß den Deckel endgültig drauf. Direkt vorher hatte ein Schöneberger den Ampelkarte gesehen.

TSV Carlsdorf - SG Hombressen/Udenhausen II 0:2 (0:0). Die gut 200 Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Denn sie bekamen in diesem Reinhardswald-Nachbarschaftsderby alles geboten, was Fußball so faszinierend macht. Wobei nicht nur TSV-Fußballchef Dirk Deichmann als Fazit zog, „dass ein Unentschieden gerecht gewesen wäre“, sondern dieses Fazit war auch aus den Reihen der Vereinigten zu hören.

In der ersten halben Stunde begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Danach bekamen die Vereinigten etwas Oberwasser, wobei die klareren Chancen sich aber die Hausherren erarbeiteten. Deichmann: „Wir haben da zwei so genannte Hundertprozentige leichtfertig liegen gelassen.“

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann noch intensiver, jede Mannschaft hätten den Chancen nach den Sack zumachen können. Knackpunkt der Partie war dann die 70. Spielminute, als Carlsdorfs Yannik Harbusch mit Rot vorzeitig zum Duschen gehen musste. Damit aber noch nicht genug. Denn 60 Sekunden später brachte SG-Vollstrecker Bastian Jenzowski (71.) per Kopf seine Farben in Front.

Trotz Unterzahl spielten die Hausherren dann Alles oder Nichts, hatten auch mehrfach den möglichen Anschlusstreffer auf dem Stiefel. Doch der krönende Abschluss wollte ihnen einfach nicht gelingen.

Stattdessen ließen sie sich in der fünften Minute der Nachspielzeit von Sascha Hellwig klassisch auskontern.  ihx

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.