HSG gewinnt bei Lohfelden/Vollmarshausen

Wesertal-Frauen drehen erst zum Schluss auf

Drei wichtige Tore in Folge erzielte Joana Leibecke kurz nach der Pause. Archiv-Foto: Löschner

Nieste – Keine böse Überraschung wie in der Saison 2017/18 gab es für den Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal im Spiel bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen. Der Tabellendritte gewann diesmal mit 27:21 (12:12) beim Aufsteiger und feierte damit seinen vierten Sieg in Folge.

Dennoch war Wesertals Trainer Jürgen Herbold eher mit dem Ergebnis als mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben es uns lange Zeit sehr schwer gemacht. Erst in der Schlussphase haben wir das Spiel durch eine aggressivere Deckung in den Griff bekommen.“ Beim Tabellenneunten kamen die Gäste schwer ins Spiel und lagen mit 3:5 zurück.

Die Abwehr hatte Probleme bei Eins-gegen Eins-Situationen und ließ sich dabei mehrfach ausspielen. Im Angriff spielten die Wesertalerinnen ohne Struktur. Sie versuchten es zu selten mit Auslösehandlungen. Dazu unterliefen ihnen sechs technische Fehler und 13 Fehlwürfe.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit legten die Gäste zumeist ein Tor vor, mussten aber immer den Ausgleich hinnehmen. Auch in der zweiten Halbzeit wurde es zunächst nicht besser. Wesertal fand kein Zugriff auf das Spiel und geriet mit 13:15 in Rückstand. Dreimal Joana Leibecke und einmal Ann-Sophie Przyludzki drehten den Rückstand in eine 17:15-Führung, doch wenig später konnte Lohfelden noch einmal zum 19:19 ausgleichen.

Erst danach lief es durch eine Steigerung in der Abwehr besser. Die Gastgeberinnen wurden nun zu schwierigen Würfen provoziert. Tessa Herbold und Anna Wessel trafen zum 21:19. Die sich vorne nun ergebenden Lücken nutzte Ida Riedel mit drei Treffern in Folge. Eva Kaczor ließ dann noch zwei weitere Tore zum 27:19 folgen, ehe Lohfelden die letzten beiden Tore erzielte.

Tore Lohfelden/Vollmarshausen: Herbst (5/1), Schotte (4/1), Radon, Verzani (je 3), Löber, Stede (je 2), Träger, Börger (je 1).

Wesertal: Henze, Aßhauer - I. Riedel (3), C. Przyludzki, Kaczor (5), Leibecke (6/3), Herbold (1), Wessel (3), Martin (2), A.-S. Przyludzki (3), Keßeler (1), Kranz (3), Erger, Meroth.

Spielstände:2:3 (6.), 5:3 (8.), 6:7 (13.), 11:12 (25.), 13:12 (33.), 15:13 (34.), 15:17 (40.), 17:19 (43.), 19:19 (45.), 19:27 (58.), 21:27 (60.).  zmw

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