HSG-Handballerinnen empfangen Fritzlar II 

Wesertal prüft den Spitzenreiter

Angeschlagen: Der Einsatz von Angela Keßeler gegen Fritzlar II ist fraglich. Während der Woche fehlte sie beim Training. Foto: Löschner

Wesertal – Kann die HSG Wesertal ihren Heimnimbus in der Frauenhandball-Landesliga wahren? Am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim steht eine richtig harte Prüfung gegen den Spitzenreiter SV Germania Fritzlar II an.

  Hierzu gibt es folgende Fragen:

Wie ist die Ausgangslage?

Ihre momentane Auswärtsschwäche konnte die HSG Wesertal auch in der Vorwoche bei der 17:20-Niederlage beim Fünften Twistetal nicht abstellen. Es war die dritte Niederlage in Folge in der Fremde. Dennoch liegen die Wesertalerinnen weiterhin auf dem vierten Platz. Bei einem Spiel Rückstand gegenüber der Konkurrenz haben sie zwei Punkte Vorsprung auf Platz fünf und liegen vier Punkte hinter dem Dritten Vellmar. Fritzlars Zweite hat zwei Pluspunkte Vorsprung auf den Zweiten Großenlüder/Hainzell und drei Punkte auf Vellmar bei ebenfalls einem Spiel Rückstand. Die einzige Niederlage gab es in Dittershausen, dazu noch ein Unentschieden bei Großenlüder/Hainzell. Im letzten Spiel vor zwei Wochen in Bad Hersfeld. Ins Titelrennen wird Wesertal angesichts dieser Tabellensituation also nicht mehr eingreifen können.

Wie schätzt HSG-Trainer Jürgen Herbold Fritzlar II ein?

Für Wesertals Trainer Jürgen Herbold steht Fritzlars Zweite völlig zu Recht an erster Stelle: „Fritzlar II spielt viel mit schnellen Kreuzbewegungen im Rückraum und hat mit Anamaria Puda eine sehr starke linke Rückraumspielerin. Sie verfügen zudem über starke Außen und spielen eine schnelle Mitte. Ihr klarer 36:28-Sieg im Spitzenspiel in Vellmar hat gezeigt, wie stark diese Mannschaft ist.“

Wie soll seine Mannschaft gegen diesen Gegner bestehen?

Neben der bislang makellosen Heimbilanz setzt Herbold auf eine stabile und bewegliche Deckung sowie eine bessere Chancenverwertung: „Wir müssen vorne unsere Chancen besser verwerten und nicht in Tempogegenstöße laufen.“

Wie ist die Personallage?

Mit Ann-Sophie Przyludzki wird eine ganz wichtige Spielerin im Rückraum aus privaten Gründen fehlen. Angeschlagen sind Angela Keßeler und Katharina Kranz, die unter der Woche im Training fehlten.

Wie verlief das Hinspiel?

Im ersten Aufeinandertreffen gab es eine letztlich klare 20:30-Niederlage. Immerhin konnte die HSG die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten, wurde nach der Pause aber überrannt.   

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