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Wesertal setzt auf Heimvorteil

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Von: Michael Wepler

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Warf zuletzt die meisten Tore: Wesertals Angela Keßeler traf gegen Wollrode sechsmal.
Warf zuletzt die meisten Tore: Wesertals Angela Keßeler traf gegen Wollrode sechsmal. © Markus Löschner

Wesertal – Am sechsten Spieltag der Frauenhandball-Landesliga kommt es am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim zum Spiel der HSG Wesertal gegen die TG Rotenburg.

In der Tabelle ist es das Spiel des Achten Wesertal gegen den Dritten Rotenburg. Im Vorfeld der Saison hatte man den Tabellenstand beider Mannschaften eher umgekehrt erwartet.

Bei einem Sieg können die Wesertalerinnen ihr Punktekonto ausgleichen und mit der TG gleichziehen. Beim Blick auf die bisherigen Ergebnisse beider Teams zeigen sich zwei Parallelen, denn sie konnten jeweils ihre Heimspiele gewinnen. Da die HSG erst zwei Heimspiele absolviert hat, liegt sie hinter der TG.

Damit diese Serie auch nach dem Spiel hält, erwartet Wesertals Trainer Jürgen Herbold von seiner Mannschaft eine ähnlich starke Leistung wie beim letzten 24:23-Erfolg über Wollrode: „Rotenburg steht relativ stark da. Das wird für uns ein dicker Brocken, aber wir müssen dieses Spiel in eigener Halle für uns entscheiden.“

Die TG überzeugte in ihren Heimspielen mit klaren Siegen über die Aufsteiger Datterode/Röhrda/Sontra (25:14), Zwehren/Kassel (26:22) und Dittershausen (33:25). Auswärts blieben sie zwar wie die HSG ohne Punkte, mussten sich bei Böddiger/Brunslar (25:26) und in Hersfeld (21:24) aber nur knapp geschlagen geben.

Mit Anette Lusky, Christina Stiefel und Michelle Horn sind die Rotenburgerinnen im Rückraum stark besetzt. Dazu sind sie über ihre erfahrene Rechtsaußen Luca Mäusgeier und Kreisläuferin Elisabeth Pippert gefährlich. Herbold plant gegen diesen Gegner zunächst mit einer massiven 6:0-Deckung, mit der er die Kreisläuferin nicht ins Spiel kommen lassen will.

Nach seinen Eindrücken aus dem Wollrode-Spiel zeigt sich Herbold erfreut über das verbesserte Tempospiel seiner Mannschaft, sieht aber bei der Chancenverwertung noch Luft nach oben: „Unsere Wurfquote ist immer noch zu wenig. Da müssen wir gegen die 5:1 oder 6:0-Deckung der Rotenburgerinnen mehr machen.“ (Michael Wepler)

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