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Wesertal setzt Serie fort

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Von: Michael Wepler

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Beste Wesertaler Torschützin: Joana Leibecke.
Beste Wesertaler Torschützin: Joana Leibecke. © Markus Löschner

Oedelsheim – Mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel setzte die HSG Wesertal ihren positiven Trend in der Frauenhandball-Landesliga fort. So verbesserten sich die Wesertalerinnen nach dem 33:26 (21:18)-Heimsieg über den Siebten TSV Vellmar zur Halbzeit auf Platz drei.

Dennoch war es für HSG-Trainer Jürgen Herbold kein Grund zur allzu großen Euphorie: „Wir haben uns lange Zeit sehr schwergetan. Das klare Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wieder.“ Bei den Gastgeberinnen fehlten Tessa Herbold und Clara Przyludzki, aber dafür hatten sie eine volle Ersatzbank zur Verfügung. Dagegen spielte Vellmar mit nur sieben Feldspielerinnen. Dennoch wurde es keine klare Angelegenheit.

So warf Vellmar die ersten beiden Tore des Spiels. Zwar erzielte Joana Leibecke und Angela Keßeler recht schnell den Ausgleich, doch die erste Halbzeit verlief größtenteils sehr ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Die Abwehr hatte große Probleme mit Svenja Ochmann und der Ex-Reinhardswälderin Sarah-Isabell Löber und konnte vorne einige Chancen nicht nutzen. Erst kurz vor der Pause warfen Katharina Kranz, Lisa-Marie Cohaus und Lotta Przyludzki eine 21:18-Führung heraus.

In der zweiten Halbzeit funktionierte die Defensive durch eine kurze Deckung gegen Ochmann besser. Dazu zeigte sich Torhüterin Diana Henze in guter Form. Dennoch konnten sich die Gastgeberinnen lange nicht entscheidend absetzen. Das gelang erst durch die drei Treffer von Finja Nückel vier Minuten vor Schluss zum 30:25.

Zweimal Keßeler und erneut Nückel schraubten das Ergebnis anschließend noch weiter in die Höhe. „Vellmar hat fast bis zum Schluss das Tempo hochgehalten“, lobte Herbold die Gäste mit ihrem Minikader. (Michael Wepler)

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