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Aufsteiger teilen sich Punkte

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Von: Michael Wepler

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Flugeinlage: Wesertals Julian Brunst (am Ball) setzt sich in dieser Spielszene gegen Gensungen/Felsbergs Maik Gerhold (rechts) durch.
Flugeinlage: Wesertals Julian Brunst (am Ball) setzt sich in dieser Spielszene gegen Gensungen/Felsbergs Maik Gerhold (rechts) durch. © Markus Löschner

Oedelsheim – Ein Punkt ist besser als keiner – so kann das 28:28 (15:17) von Handball-Landesligist HSG Wesertal gegen die ESG Gensungen/Felsberg in Hinblick auf den angestrebten Klassenerhalt bewertet werden.

Nach zuletzt drei Heimerfolgen in Serie sollte gegen den Mitaufsteiger ein weiterer Sieg herausspringen, doch aufgrund des Spielverlaufs zeigte sich Wesertals Trainer Frank Rossel mit dem einen Punkt nicht unzufrieden: „Gensungen hat sich den Punkt verdient. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit Höhen und Tiefen, das beide Mannschaften hätten gewinnen können.“

Seine Warnung, dass das Spiel gegen den Tabellenvorletzten keinesfalls leichter werden würde als die vorangegangenen Spiele, zeigte sich bereits in der ersten Halbzeit, in der die Hausherren zunächst durch Til Schräder und Julian Brunst mit 2:1 in Führung gingen. Ansonsten waren es aber die Gäste, die zumeist mit einem oder zwei Toren vorne lagen und sich oft zu einfach vorne durchtankten.

Gerade den beweglichen Spielmacher Tim Schanze bekamen die Wesertaler nicht in den Griff und ihr Kreisläufer Maik Gerhold schuf immer wieder Räume für seine Mitspieler. Bis zur Pause gelang nur noch zum 12:11 eine Führung, als Torhüter Nico Schodder einen Ball parierte und mit einem weiten Pass den sehr gut aufgelegten Linksaußen Moritz Abe bediente. In der letzten Minute vor der Pause warfen Rechtsaußen Marcel Schanze und Gerhold die Führung ihrer Mannschaft heraus.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Wesertaler das Spiel zunächst nicht drehen. In der Anfangsphase erhöhten die Gäste zweimal auf drei Tore und liefen bis Mitte der zweiten Hälfte weiter einem Rückstand von einem oder zwei Toren hinterher. Dazu schied auch noch Abe nach einem Angriff aus. „Das tut mir für ihn sehr leid, denn er hat ein Superspiel gemacht. Ich hoffe, er wird nicht lange ausfallen“, bedauerte Rossel die Verletzung seines Linksaußens.

Als dann auch noch der fällige Siebenmeter an die Latte ging und Gensungen im Gegenzug zum 21:23 traf, wurde es für die HSG immer kritischer. Allerdings zeigte sich die Defensive durch die kurze Deckung von Schräder gegen Tim Schanze stabiler und Niclas Meier zeigte einige Paraden.

Vorne drehte Schräder auf und sorgte mit vier Treffern für eine 26:24-Führung sieben Minuten vor dem Ende. Zu einem Sieg sollte es aber nicht mehr reichen, weil der HSG vorne zwei Fehlpässe unterliefen und Schräder seinen letzten Siebenmeter nicht verwandelte, nach dem Spiel aber dennoch zum HSG-Spieler des Spiels gewählt wurde. Mit seinem Treffer zum 28:28-Endstand sicherte Jonas Ebner zumindest den einen Punkt. (Michael Wepler)

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