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Siegreich in die Pause

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Von: Michael Wepler

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Traf elfmal ins Schwarze: Maurice Martin.
Traf elfmal ins Schwarze: Maurice Martin. © Raphael Wieloch

Oedelsheim – Das erste Etappenziel auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Handball-Landesliga hat die HSG Wesertal nach dem hart erkämpften 30:28 (16:13)-Sieg über den Eschweger TSV geschafft. Durch den Sieg im letzten Spiel des Jahres nehmen die Wesertaler ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze mit in die Rückrunde.

Dementsprechend erleichtert zeigte sich nach dem Spiel Wesertals Betreuer Lars Klinge: „Wichtig war, dass wir einen Mitkonkurrenten schlagen konnten. Heute haben wir eine gute Leistung in der Deckung gezeigt.“

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Gastgeber mit zwei Toren in Führung, doch Eschwege konnte danach wieder ausgleichen. Mitte der ersten Hälfte ging der ETSV zweimal durch Bojan Manojlovic mit 8:7 und 9:8 in Führung, ehe zweimal Maurice Martin, Jonas Ebner und Til Schräder eine 12:9-Führung herauswarfen.

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit traf Linksaußen Philipp Simon zum 16:12 und nach einem vergebenen Strafwurf der Gäste hätte die HSG bei einem Tempogegenstoß auf 17:12 erhöhen können, doch der Ball landete an der Latte. Die Gäste wiederum verwandelten ihren Tempogegenstoß zum 16:13.

„Da hätten wir eine noch beruhigendere Führung herausholen können“, sprach Klinge die vergebene Chance an. So blieb es auch in der zweiten Halbzeit eng. Die Wesertaler lagen immer mit einem bis drei Toren vorne, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Es sah aber nach einem guten Ende aus, als Gästespieler Dino Bacic in der 51. Minute seine dritte Zeitstrafe sah und der gut aufgelegte Siebenmeterschütze Martin den Strafwurf zum 26:23 verwandelte.

Als viereinhalb Minuten vor Schluss Linus Freybott und Schräder auf 29:25 erhöhten, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Es schien aber nur so, denn nur zwei Minuten später schafften zweimal Jonas Wagner und einmal Mike Guthardt den 29:28-Anschlusstreffer, bevor Schräder mit dem Treffer zum 30:28-Endstand für Erleichterung sorgte. (Michael Wepler)

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