HSG bleibt auf einem Abstiegsplatz

Wesertal verschläft Anfangsphase

Bekam vom Trainer ein gutes Zeugnis: Maximilian Simon warf zehn Tore gegen die HSG Körle/Guxhagen. Zum Sieg reichte es dennoch bei weitem nicht für Wesertal. Foto: Hofm3eister

Oedelsheim – Für die HSG Wesertal wird es immer schwerer werden, den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga zu schaffen. Auch im Heimspiel gegen die HSG Körle/Guxhagen blieb das erhoffte Erfolgserlebnis vor eigenem Publikum aus und es gab eine klare 24:30 (9:17)-Niederlage. Dazu die wichtigsten Fragen

Wie war der äußere Rahmen?

An ihm hat es nicht gelegen. Die Sporthalle in Oedelsheim war mit etwa 350 Zuschauern proppenvoll.

Konnte die tolle Kulisse die Heimmannschaft beflügeln?

Leider nicht, denn gerade in der Anfangsphase hatten nur die zahlreich angereisten Gästeanhänger Grund zum Jubeln. Für Wesertal erzielte Miro Dworog noch den 1:1-Ausgleich, ehe diese bis auf 7:1 wegzogen und Wesertal-Trainer Frank Rossel eine Auszeit nahm.

Lief es danach besser für die Gastgeber?

Nicht wirklich. Zwar konnten Linus Freybott und Manuel Theis auf 3:7 verkürzen, doch davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken. Der Tabellensiebte stellte die beweglichere und spielerisch reifere Mannschaft, die zudem sehr homogen besetzt war. Die Gäste stellten schnell den alten Abstand wieder her. Dabei spielten sie im Angriff häufig die Variante des siebten Feldspielers oder füllten in Unterzahl die Zahl der Feldspieler auf sechs auf. Wesertals Angreifer scheiterten immer wieder am sehr starken Gästetorhüter Stephan Wicke. So lag Körle/Guxhagen zu Pause schon vorentscheidend mit 17:9 vorne.

Wurde es in der zweiten Halbzeit besser?

Jannis Wellhausen erzielte das erste Tor der Gastgeber zum 10:17. Die Gäste legten aber mit drei Toren zum 20:10 nach. Für die Gastgeber wurde es zumindest kein Debakel, was vor allem an Maximilian Simon lag, der vorne Durchsetzungsvermögen zeigte und auch nach hinten sehr gut arbeitete und mehrere Bälle der Gäste abfangen konnte. So pendelte danach der Rückstand zwischen sieben und neun Toren. Als vier Minuten vor Schluss Simon, Dworog, Philipp Helling per Siebenmeter und Julian Brunst auf 22:27 verkürzten, nahm Gästetrainer Udo Horn noch einmal eine Auszeit. Seine Mannschaft ließ danach keine Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Für die Gastgeber blieb nur eine mit zwei Toren gewonnene zweite Halbzeit.

Was sagte Wesertals Trainer zum Spiel?

HSG-Coach Frank Rossel sprach von einer „total verschlafenen Anfangsphase. Körle/Guxhagen war ein starker Gegner, der uns spielerisch und läuferisch klar überlegen war. Erst in den letzten knapp zehn Minuten haben wir richtig gekämpft. Aus meiner Mannschaft hat Maximilian Simon nicht nur wegen seiner zehn Tore herausgeragt.“

Wesertal: T. Wellhausen (1.-22., 40.-60.), Gerland (22.-40.) - J. Wellhausen (2), Me. Herbold, T. Herbold (1), Müller (1), M. Simon (10), Kaufmnn, Helling (3/2), Ju. Brunst (2), Theiß (1), Freybott (1), Wunder (1), Dworog (2).

Körle/Guxhagen: Wicke, Ebert - Küllner (4), Knaust, Paske, Schade (3), Schlüter, Ploch (8), Lanatowitz (3), Taube (1), Bieber (3), Griesel (4/3), Schröder, Imke (1), Badenheuer (3).

Zuschauer:350.

Spielverlauf:1:7 (11.), 3:7 (17.), 3:9 (18.), 5:13 (23.), 7:16 (27.), 10:17 (31.), 10:20 (33.), 13:20 (38.), 15:24 (47.), 18:27 (53.), 22:27 (56.), 24:30 (60.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.