Landesligist ist seit drei Monaten ohne Sieg in fremder Halle

Wesertal will endlich wieder auswärts siegen

Sieg im Hinspiel: Joana Leibecke und die HSG Wesertal gewannen das Spiel gegen Eintracht Baunatal in Oedelsheim. Am Samstag will die HSG auch in Baunatal siegen und damit den zuletzt schwachen Auswärtstrend stoppen. Foto: Hofmeister

Wesertal – Noch läuft der Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal seiner Form der Hinrunde hinterher. Im Spiel am Samstag (18 Uhr) in der Erich-Kästner-Schule beim GSV Eintracht Baunatal will die HSG ihre Durststrecke beenden.

Denn auswärts lief es zuletzt nicht gut. Es ist fast drei Monate her, dass die Wesertalerinnen auf fremden Parkett erfolgreich waren: Am 8. Dezember gewannen siebei Lohfelden/V. Dann folgten drei Auswärtsniederlagen. Dieser Negativtrend soll jetzt gestoppt werden.

In der Vorwoche konnten die Wesertalerinnen ihr Heimspiel gegen den Viertletzten Rotenburg knapp mit 25:23 gewinnen und den vierten Platz verteidigen. Restlos überzeugend war der Auftritt aber nicht. Erst durch eine Steigerung in der Defensive in der Schlussphase konnte die HSG das Spiel noch zu ihren Gunsten entscheiden.

Nun soll mit einem Sieg die Rückrundenbilanz ausgeglichen werden. Es ist eine machbare Aufgabe, auch wenn mit Angela Keßeler und Nadine Erger zwei Stammspielerinnen ausfallen werden und durch das fast zeitgleich stattfindende Spiel der zweiten Mannschaft in Trendelburg keine Unterstützung zu erwarten sein wird. Immerhin kehrt Rückraumspielerin Ann-Sophie Przyludzki – allerdings Trainingsrückstand – in die Mannschaft zurück.

Mit der Eintracht treffen die Wesertalerinnen auf eine Mannschaft, die als Drittletzte drei Punkte auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat und zum Saisonende wegen zu wenigen Schiedsrichtern noch sechs Punkte abgezogen bekommt. So dürfte ihr auch der 31:30-Sieg aus der Vorwoche beim Letzten FT Fulda im Hinblick auf den Klassenerhalt wenig nützen.

Aus der Erfahrung aus dem 30:25-Hinspielsieg will HSG-Trainer Jürgen Herbold insbesondere die Kreise von Alina Penner und Katharina Koltschenko einschränken: „Wenn es uns gelingt, diese Spielerinnen in den Griff zu bekommen, haben wir gute Chancen. Nach vorne müssen wir unsere Angriffe besser ausspielen und abschließen.“ Die größere Breite des Kaders sollte in diesem Spiel für Wesertal sprechen.  zmw

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