Wesertal will nach Strohhalm greifen

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Frei vor dem gegnerischen Tor: Manuel Theis hofft mit Wesertal auf den dritten Heimsieg. 

Für die HSG Wesertal sind die Chancen auf den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga nur noch minimal. Dennoch will sie in ihrem letzten Heimspiel am Samstagabend (19.30 Uhr) in Oedelsheim gegen die TG Rotenburg nach dem Strohhalm greifen und strebt den dritten Heimsieg an.

„Der Klassenerhalt ist für uns wohl kaum noch machbar. Ein Sieg wäre aber ein schöner Heimspiel-Abschluss, mit dem wir uns bei unserem Publikum für die tolle Unterstützung bedanken könnten“, hofft HSG-Trainer Frank Rossel auf ein ähnlich starkes Spiel seiner Mannschaft wie beim 27:24-Hinspielsieg. Bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Dittershausen könnte die HSG nach Punkten mit dem Drittletzten gleichziehen.

Nach momentanen Stand liegt Melsungen II in der Oberliga auf dem drittletzten Platz und hat zwei Spieltage vor Schluss einen Punkt Rückstand auf den Viertletzten Wiesbaden, so dass auch Dittershausen der Abstieg droht.

In diesem Fall wäre der Abstieg für Wesertal schon besiegelt. Rückblickend war die etwas magere Bilanz in eigener Halle mit lediglich zwei Siegen gegen die Mitaufsteiger Werra und Bettenhausen etwas zu wenig.

Umso schöner wäre es daher für die HSG, sollte sie in ihrem letzten Heimspiel noch einmal etwas Zählbares mitnehmen. Unabhängig vom Spielausgang will die HSG nach dem Spiel mit ihren Fans die Saison beschließen und hat vor der Halle ein Zelt aufgebaut. Dagegen hat der Elfte Rotenburg mit dem 34:31-Sieg in seinem letzten Spiel in Dittershausen den direkten Vergleich gegen den Drittletzten gewonnen und angesichts von vier Punkten Vorsprung den Klassenerhalt geschafft.

Stark besetzt sind die Rotenburger mit den Balic-Brüdern Boze und Tomislav, Simon Golkowski und Petar Cutura. Trotz etwas eingeschränkter Trainingsbedingungen während der Pause will die HSG in Bestbesetzung noch einmal vollen Einsatz zeigen.  zmw

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