Waldau zu Gast in Oedelsheim

Wesertal will technische Fehler reduzieren

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Impulse aus dem Rückraum: Joleyn Martin soll das Wesertaler Angriffsspiel beleben.

Oberweser. Mit einem Sieg am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim über den TuSpo Waldau will sich die HSG Wesertal zum Jahresende von ihrem Publikum verabschieden und eine gute Vorrunde in der Frauenhandball-Landesliga erfolgreich abschließen.

Allerdings erwartet HSG-Trainer Jürgen Herbold für den Tabellenvierten keineswegs einen Selbstläufer gegen den Neunten, auch wenn in der Vorsaison beide Spiele deutlich mit 26:19 und 35:23 gewonnen wurden: „Waldau wird nach dem 31:27-Sieg über Dittershausen mit breiter Brust auflaufen. Das wird für uns ein schweres Spiel. Wir dürfen diese Mannschaft nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Als Schlüsselspielerin beim TuSpo sieht er die Spielmacherin und Haupttorschützin Christina Stiefel. Zudem habe sich die zweiwöchige Spielpause nicht unbedingt als Vorteil erwiesen, da aufgrund krankheits- und berufsbedingter Ausfälle nur mit einem kleinen Kader trainiert werden konnte. Da auch für das Waldau-Spiel noch nicht sicher ist, ob alle Spielerinnen einsatzfähig sein werden, könnte die eine oder andere Spielerin aus der Zweiten, die das Vorspiel bestreitet, aushelfen. Für den Rückraum hofft Herbold auf Impulse von Joleyn Martin und Angela Keßeler: „Joleyn ist in der Lage, aus dem Rückraum zu schießen und Angela hat schon in der Vergangenheit erfolgreich im rechten Rückraum ausgeholfen.“ Gegen Waldau setzt er auf eine kompakte 6:0-Abwehr, die schnell verschiebt. Gegenüber dem letzten Heimremis gegen Bad Hersfeld hofft Herbold darauf, dass es seiner Mannschaft gelingen wird, die hohe Quote an technischen Fehlern zu reduzieren. Neben dem nötigen Druck aus dem Rückraum soll wie zuletzt erfolgreich über den Kreis gespielt werden. (zmw)

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