Spiel von Hofgeismar/Grebenstein fällt aus

Wesertal will wieder jubeln

Freude: So wie hier Marius Herbold will SpitzenreiterWesertal auch beim SVH jubeln. Foto: Hofmeister

Hofgeismar – In der Handball-Bezirksoberliga ist Spitzenreiter HSG Wesertal beim SVH Kassel zu Gast und dabei klarer Favorit. Das Spiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein wurde von Külte abgesagt. Es wird für den Tabellendritten gewertet, so dass die SHG die beiden Punkte schon sicher hat.   Um die Plätze hinter dem Spitzentrio geht es im Spiel von Reinhardswald bei Lohfelden/Vollmarshausen, während es zwischen Ahnatal/Calden und Heiligenrode um Punkte gegen den Abstieg geht.

SVH Kassel - Wesertal, Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Harleshausen. Mit dem souveränen 33:23-Heimsieg über Zwehren/Kassel holte sich die HSG Wesertal in überzeugender Manier die Tabellenführung zurück. Ähnlich überzeugend wollen die Wesertaler auch das Spiel beim SVH Kassel für sich entscheiden. Sportlich scheint die Aufgabe leichter zu sein. Mit zwei Siegen aus neun Spielen liegen die Harleshäuser an vorletzter Stelle. Dennoch sollte die HSG diese Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Die junge SVH-Mannschaft hat durchaus Potenzial, zahlt aber noch zu oft Lehrgeld. Individuell und von der Erfahrung her ist die HSG aber im Vorteil. Ein Wiedersehen wird es mit Gero Gertenbach geben, der das Tor der Harleshäuser hütet. 

 

Lohfelden/Vollmarshausen - Reinhardswald, Sonntag, 15 Uhr, Sensenstein. Wer ist die stärkste Mannschaft der Liga hinter dem Spitzentrio Wesertal, Korbach und Hofgeismar/Grebenstein? Um diese Frage geht es im Spiel zwischen dem Fünften HSG Lohfelden/Vollmarshausen und dem Vierten HSG Reinhardswald. Dabei haben die Reinhardswälder zwei Punkte Vorsprung und reisen mit sechs Siegen in Folge an. Zuletzt gab es einen 31:27-Sieg über Fuldatal/Wolfsanger II. Auch Lohfelden kann sich über einen bislang positiven Saisonverlauf freuen und war in der Vorwoche mit einem 25:22-Erfolg in Waldau siegreich. Für Reinhardswald dürfte es das schwerste der letzten sieben Spiele werden. Die Mannschaft von Trainer Volker Dettmar kann dieses Spiel jedoch nach den vielen Erfolgen selbstbewusst angehen Nach dem bisherigen Saisonverlauf gibt es für die Reinhardswälder in diesem Spiel eher etwas zu gewinnen als zu verlieren. Ausschlag gebend wird die Tagesform sein.

 

HSG Ahnatal/Calden - TSV Heiligenrode, Sonntag, 19.30 Uhr, Ahnatal. Für Ahnatal/Calden steht erneut ein Schlüsselspiel gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller an und ein Sieg ist dabei Pflicht. Nach der knappen Niederlage beim Aufsteiger Külte sind die Vereinigten als Elfte mit nur vier Pluspunkten in neun Spielen noch tiefer in die Abstiegszone geraten. Wie die HSG haben noch drei weitere Mannschaften

In eigener Halle darf sich eine Niederlage gegen einen Aufsteiger nicht wiederholen. Heiligenrode, das in der Vorsaison Meister in der A-Liga wurde, ist in der höheren Liga noch nicht angekommen und liegt mit ganzen zwei Punkten aus neun Spielen auf dem letzten Platz. In der Vorwoche gab es eine 28:32-Heimniederlage gegen Eintracht Baunatal II. Zu den gefährlichsten TSV-Spielern gehören der frühere SHG-Spieler Tobias Hofmann und der Ex-Wesertaler Jan Hohenstein. Für Ahnatal/Calden heißt es nun, dieses Spiel hochkonzentriert anzugehen und die Nerven zu bewahren. Bei einer Niederlage wären beide Mannschaften punktgleich und die HSG wäre dann mitten im Abstiegskampf.

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