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Sieg nach hartem Kampf

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Von: Michael Wepler

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Großen Anteil am Sieg: Wesertals Maurice Martin warf gegen Rotenburg sechs Tore. Damit war er zusammen mit Linus Freybott, der ebenfalls sechsmal traf, bester Torschütze seines Teams.
Großen Anteil am Sieg: Wesertals Maurice Martin warf gegen Rotenburg sechs Tore. Damit war er zusammen mit Linus Freybott, der ebenfalls sechsmal traf, bester Torschütze seines Teams. © Raphael Wieloch

Oedelsheim – Jubel bei der HSG Wesertal, die in der voll besetzten Oedelsheimer Sporthalle nach einem harten Kampf ihr zweites Saisonspiel in der Handball-Landesliga die TG Rotenburg mit 30:28 (13:12) bezwang.

„Die Spieler haben gekämpft wie die Verrückten und sich in einem ruppigen Spiel behauptet“, berichtete HSG-Trainer Frank Rossel, der krankheitsbedingt fehlte und von Torwarttrainer Ingo Wolf und den verletzten Spielern Mirko Dworog und Yannick Neurath auf der Bank vertreten wurde. Die Gastgeber fanden gut ins Spiel und gingen mit 3:1 in Führung, bevor die Gäste ausgleichen konnten.

Mitte der ersten Hälfte legte die TGR immer einen Treffer vor, bevor Maurice Martin, Linus Freybott und der gut aufgelegte Kreisläufer Claas Warnecke eine 11:9-Führung herauswarfen. Die Abwehr stand gut und Nico Schodder wusste erneut mit vielen Paraden zu gefallen. Rotenburg gelang kurz vor der Pause der Ausgleich, doch in der letzten Minute warf Julian Brunst den 13:12 Pausenstand. Auch die zweite Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Die TG ging mit 18:17 wieder in Führung und konnte bis zum 22:21 jeweils ein Tor vorlegen.

Warnecke und Martin drehten danach den Rückstand in eine 23:22-Führung. Dazu sah Gästespieler Jan Dobriczikowski Rot. Sehr gut fügte sich der eingewechselte Torhüter Ben Wolf ein, dem in der Schlussphase einige wichtige Paraden gelangen. Die erste Führung von zwei Toren in der zweiten Halbzeit gelang Brunst. Wenig später waren es drei Tore, als Moritz Arnold einen Tempogegenstoß zum 28:25 abschloss. Als dreieinhalb Minuten vor Schluss Warnecke zum 29:26 traf, war der Sieg greifbar nah, doch konnte Rotenburg bis auf 29:28 herankommen. Nach einer Auszeit der Gastgeber in der Schlussminute war es schließlich Freybott, der für die Entscheidung sorgte. (Michael Wepler)

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