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Mit vollem Bus nach Mühlhausen

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Von: Michael Wepler

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Zu Gast bei der Heimmacht: Die HSG Wesertal mit Maurice Martin spielt am Samstag bei der Zuhause noch ungeschlagenen HSG Twistetal.
Zu Gast bei der Heimmacht: Die HSG Wesertal mit Maurice Martin spielt am Samstag bei der Zuhause noch ungeschlagenen HSG Twistetal. © Markus Löschner

Wesertal – Vor einer schweren Auswärtsaufgabe steht der Handball-Landesligist HSG Wesertal, wenn er am Samstag (19.15 Uhr) in der Mehrzweckhalle in Mühlhausen seine Visitenkarte bei der HSG Twistetal abgeben wird.

Wie schwer die Aufgabe für den Aufsteiger von der Weser wird, zeigt der Blick auf die bisherigen Ergebnisse. In der Tabelle liegen beide Mannschaften dabei gar nicht weit auseinander. Nach dem Wesertaler 38:34-Heimsieg über Schlusslicht Lohfelden/Vollmarshausen und der gleichzeitigen Twistetaler 35:37-Niederlage bei Dittershausen liegt der Aufsteiger als Neunter nur zwei Punkte und zwei Plätze hinter Twistetal.

Diese sind allerdings in eigener Halle eine Macht und konnten ihre bisherigen fünf Heimspiele alle für sich entscheiden, wobei von den Gegnern her die Spitzenmannschaften der Liga noch fehlten.

Von den Gegnern her waren es fast die gleichen Mannschaften, die Wesertal zu Gast hatte: Hünfeld, Wanfried, Rotenburg und Hersfeld. Auswärts konnte der Tabellensiebte jedoch nur sein Auftaktspiel bei Gensungen/Felsberg II gewinnen. Dagegen ist die Auswärtsbilanz der Wesertaler mit einem Punkt aus fünf Spielen noch etwas bescheidener, sodass sie als klare Außenseiter in die Partie gehen.

„Wir wollen uns besser präsentieren als in den letzten Auswärtsspielen. Dabei wird es darauf ankommen, ähnlich wie in unseren Heimspielen aufzutreten“, hofft Wesertals Trainer Frank Rossel darauf, dass seine Mannschaft an die Leistungen aus ihren Heimspielen, in denen sie 9:3 Punkte holte, anknüpfen kann. Unterstützung von den Rängen wird es geben, denn die Wesergemeinde wird mit einem vollen Bus die Fahrt an die Twiste antreten.

„Meine Spieler müssen sich schnell an die Atmosphäre in der Mühlhäuser Halle gewöhnen und körperlich richtig dagegenhalten“, erwartet Rossel eine heiße, aber auch tolle Atmosphäre. „Wir dürfen uns nur wenige Fehler erlauben, müssen Ballverluste vermeiden, unsere Chancen nutzen und hinten richtig zupacken“, setzt Rossel auf eine geringe Fehlerquote und eine stabile Abwehr.

Voraussichtlich werde es auf eine offensive 5:1-Deckung hinauslaufen, weil es mit dieser Deckungsformation in den letzten beiden Heimspielen besser lief. Gegenüber dem letzten Spiel stehen neben Nico Schodder und Niclas Meier noch die Torhüter Ben Wolf und Tim Gerland zur Verfügung. Fehlen wird hingegen der beruflich verhinderte Kreisläufer Claas Warnecke, der von Jonas Ebner und Tobias Kaufmann vertreten wird. (Michael Wepler)

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