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Mit Geduld gegen robusten Gegner

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Von: Michael Wepler

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Clara Przyludzki
Clara Przyludzki © Raphael Wieloch

Wesertal – Wieder ein Auswärtsspiel bestreitet der Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal am Sonntag (17.30 Uhr) in Dörnhagen bei der TSG Dittershausen.

Vor ein paar Wochen hätte das Wort „Auswärtsspiel“ bei den Wesertalerinnen noch ein ungutes Gefühl in der Magengegend hervorgerufen, doch nach zuletzt zwei Siegen in der Fremde kann die HSG die Auswärtsaufgabe selbstbewusst angehen. Vor allem in der Vorwoche überzeugte die HSG bei ihrem 34:27-Erfolg beim Aufsteiger Datterode/Röhrda/Sontra. Daran wollen die Wesertalerinnen auch bei der TSG anknüpfen.

Gegen diese Mannschaft gab es in der Vergangenheit viele enge und umkämpfte Spiele. So gelang in der Vorsaison ein knapper 28:26-Erfolg bei der TSG, während es in eigener Halle nur zu einer 21:21-Punkteteilung langte. In der Tabelle liegt Dittershausen nach dem knappen 26:25-Erfolg in der Vorwoche beim Schlusslicht SVH Kassel auf Platz acht bei zwei Punkten Rückstand auf Wesertal.

Insgesamt zeigte sich die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf etwas wankelmütig. Zum einen stehen da eine knappe 24:26-Niederlage beim Spitzenreiter Hersfeld und ein hoher 28:18-Auswärtserfolg bei Zwehren/Kassel. Auf der anderen Seite steht da aber auch eine 24:34-Pleite bei Datterode/Röhrda/Sontra. Besonders zu beachten dürften die besten TSG-Torschützinnen Kathrin Kördel, Kathrin Hoppe und Melina Wilke sein.

Für Wesertals Trainer Jürgen Herbold ist diese Partie für beide Teams richtungsweisend. Dittershausen sieht er als robusten Gegner, der mit einer resoluten 6:0 oder 5:1-Abwehr spielen wird: „Wir müssen vorne geduldig spielen und in unser Laufspiel reinkommen. Hinten werden wir mit einer 6:0-Deckung beginnen und wollen mit Tempogegenstößen Nadelstiche setzen.“

Fehlen wird indes Clara Przyludzki, was Herbold bedauert: „Das ist schon bitter, denn sie hatte einen guten Lauf. Sie ist aus unserem Spiel nicht mehr wegzudenken.“ (Michael Wepler)

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