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Ein unbeschriebenes Blatt

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Von: Michael Wepler

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Einsatz fraglich: Katharina Kranz.
Einsatz fraglich: Katharina Kranz. © Markus Löschner

Wesertal – Wohin geht die Reise für die HSG Wesertal in der Frauenhandball-Landesliga? Nach der ersten Heimniederlage gegen den Zweiten TV Hersfeld weisen die Wesertalerinnen ein ausgeglichenes Punktekonto auf und treten am Samstag (18.30 Uhr) in der Ringgau- Sporthalle der Grundschule in Röhrda bei der HSG Datterode/Röhrda/Sontra an.

Der Aufsteiger hat ebenfalls ein ausgeglichenes Punktekonto, hat aber das deutlich schlechtere Torverhältnis und liegt damit in dem Block der vier Mannschaften mit einem ausgeglichenen Punktekonto ganz hinten auf dem achten Tabellenplatz. Bei einer Niederlage müssten die Wesertalerinnen in dieser ausgeglichenen Liga den Blick wieder nach unten richten, während es bei einem Sieg wieder eher nach oben gehen könnte.

Der Trend zeigte vor der 28:32-Niederlage gegen Hersfeld nach drei Siegen eher nach oben, zumal im bei Aufsteiger Zwehren/Kassel mit 30:26 der erste Auswärtssieg glückte. Das soll sich nun auch bei der Mannschaft aus dem Werra-Meißner-Kreis fortsetzen. Für Wesertals Trainer Jürgen Herbold ist der Gegner bislang ein unbeschriebenes Blatt: „Ich kann diese Mannschaft nicht einschätzen, weil wir noch nicht gegeneinander gespielt haben. Von den Ergebnissen her ist diese Mannschaft ein bisschen eine Wundertüte.“

In eigener Halle hat der Aufsteiger wie Wesertal eine positive Bilanz mit drei Siegen und einer Niederlage. Zuletzt gab es einen 24:14-Sieg gegen Dittershausen und davor knappe Heimsiege über Böddiger/Brunslar und Zwehren/Kassel. Lediglich das erste Heimspiel endete mit einer hohen 23:35-Niederlage gegen Twistetal. Besonders zu beachten sein dürften Spielmacherin Celia Steyer, die seit vielen Jahren eine feste Größe in der Liga ist, und Marion Möhrke, die mit 50 Treffern in acht Spielen die zweitbeste Torschützin der Liga ist.

Gegenüber dem Hersfeld-Spiel erwartet Herbold eine Steigerung in der Abwehr: „Wir müssen da noch mehr zupacken. Weiter verbesserungswürdig ist zudem unsere Chancenverwertung.“ Lisa-Marie Cohaus wird wieder in den Kader rücken. Ein Fragezeichen steht indes noch hinter dem Einsatz der zuletzt gut aufgelegten Katharina Kranz. (Michael Wepler)

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