Klarer HSG-Sieg beim Spitzenreiter

Wesertals hält Vellmar auf Distanz

Lob vom Vater: Trainer Jürgen Herbold hebt seine Tochter Tessa gegenüber der Presse selten hervor. Nachdem sie gegen Vellmar zehnmal traf, gab es aber ein Extra-Lob. Foto: Hofmesiter

Vellmar – Dass es auch auswärts geht, zeigte der Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal mit dem 30:25 (18:14)-Sieg beim Spitzenreiter TSV Vellmar.

Das Spiel begann zwar mit einem 0:2-Rückstand, doch danach waren die Gäste bis auf zwei Gleichstände immer vorne. „Wir haben uns den Sieg verdient, weil wir auch nach kritischen Phasen nachgelegt haben. Hinten hat Diana Henze gut gehalten und Tessa hat vorne ein tolles Spiel gemacht“, freute sich HSG-Trainer Jürgen Herbold über den Erfolg seiner Mannschaft und die Tore seiner Tochter.

Im Lauf der ersten Halbzeit lagen die Gäste mit einem bis drei Toren vorne. Kurz vor der Pause konnten dreimal Joleyn Martin und Ann-Sophie Przyludzki zu einer Vier-Tore-Führung beitragen.

Kritisch verlief hingegen die Anfangsphase der zweiten Halbzeit, als Vellmar vier schnelle Tore zum 18:18-Ausgleich gelangen. Danach folgten jedoch acht torlose Minuten der Gastgeberinnen, was die HSG zu einer 22:18-Führung nutzte.

Bis in die Schlussminuten hinein betrug der Vorsprung der Gäste immer zwischen drei und fünf Toren. Das lag auch daran, dass der TSV von neun Siebenmetern nur vier verwandeln konnte, während die Gäste sechs von sieben Strafwürfen zu Toren ummünzten.. Spätestens mit den beiden Toren von Anna Wessel zum 28:22 und 29:23 war das Spiel entschieden.

Tore Vellmar: Schneider (9/4), Deichmann (5), Homburg (4), Steiner (2), Scherer, Griesmeier, Bachmann, Eckel, Geßner (je 1).

Wesertal: Henze, Aßhauer - I. Riedel, Kaczor (2), C. Przyludzki, Leibecke (3), Herbold (10/6), Wessel (2), Martin (5), A.-S. Przyludzki (4), Keßeler, Kranz (4), Eckert.

Spielstände:2:0 (3.), 3:5 (9.), 13:17 (29.), 18:18 (34.), 18:22 (42.), 19:24 (47.), , 22:28 (56.), 25:30 (60.).

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