SHG ist Gast beim Tabellendritten Korbach

Wesertals Ziel ist neue Siegesserie

Kampfkraft gefragt: Wenn Wesertal, hier Julian Brunst, am Samstag Zwehren empfängt, wollen sie zurück in die Erfolgsspur. Foto: HOfmeister

Hofgeismar – Nach einer zweiwöchigen Spielpause geht es in der Handball-Bezirksoberliga mit dem nächsten Spitzenspiel zwischen Korbach und Hofgeismar/Grebenstein weiter.

Wesertal will sich zu Hause gegen Zwehren/Kassel keine Blöße geben und auch Reinhardswald will seine Erfolgsserie zu Hause gegen Fuldatal/Wolfsanger II   fortsetzen. Um wichtige Punkte für den Klassenerhalt geht es für Ahnatal/Calden in Külte.

Korbach - Hofgeismar/Grebenstein, Samstag, 18.30 Uhr, Kreissporthalle Korbach. Nach dem Jubel über den 39:35-Heimsieg über Wesertal und dem damit verbundenen Sprung auf Platz eins steht für die SHG Hofgeismar/Grebenstein das nächste Topspiel beim TSV 1850/09 Korbach an. Dort steht die Mannschaft von Hazim Prezic vor einer ebenso hohen Hürde wie zuletzt gegen den Rivalen von der Weser. Der Dritte Korbach hat auch nur zwei Minuspunkte durch die knappe Auftaktniederlage bei Wesertal.

Zwar ist das Torverhältnis deutlich schlechter als bei der SHG, aber dafür haben die Korbacher die eindeutig wenigsten Gegentore kassiert. Ein Garant für die wenigen Gegentreffer ist Torhüter Ivan Blagus. SHG-Co-Trainer Udo Traute sieht aber auch den Rückraum mit Simon Riedesel, Dave Alscher und Sebastian Wrzosek sowie die im Tempogegenstoß starken Außen Till Westmeiner und Abd Alkader Altaweel als für diese Klasse überdurchschnittliche Spieler an. Bei seiner Mannschaft ist hingegen die Personallage angespannt.

Im Training fielen eine ganze Reihe von Spielern krankheitsbedingt aus. Für das Spiel beim TSV werden Jonas Kramski urlaubsbedingt und Simon Adam wegen eines Schiedsrichtereinsatzes fehlen. Dazu sind Steffen Ole Georges und Till Erdmann angeschlagen. Durch diese schwierige Personallage wird gerade der Rest der Mannschaft umso mehr gefordert sein, um besser als bei den beiden Niederlagen in der Vorsaison abzuschneiden.

In der sicherlich vollbesetzten Korbacher Kreissporthalle kann auch die SHG auf die nötige Unterstützung setzen, denn sie wird mit einem vollbesetzten Fanbus und einer Reihe weiterer Anhänger, die in Privat-PKWs anreisen werden.

Külte - Ahnatal/Calden, Samstag, 19.15 Uhr, Nord-Waldeck-Halle. Um wichtige Punkte in der Abstiegszone geht es im Duell zwischen dem TV Külte und der HSG Ahnatal/Calden. Aufsteiger Külte liegt mit einem Sieg und sieben Niederlagen an vorletzter Stelle. Zuletzt gab es eine 32:38-Niederlage bei Eintracht Baunatal II. Gerade in eigener Halle stehen die Nord-Waldecker nun unter Druck, gegen den Mitkonkurrenten zu punkten. Einen Sieg mehr hat Ahnatal/Calden auf dem Konto. Das ist gegenüber den Vorjahren eine ungewohnt schlechte Ausbeute.

Nach der knappen, durchaus einkalkulierten 24:27-Heimniederlage gegen den Dritten Korbach steht auch die HSG unter dem Druck, wieder punkten zu müssen, um sich aus der schwierigen Tabellenlage zu befreien. Individuell sollte die HSG aber in der Lage sein, sich beim Neuling knapp zu behaupten, wenn sie den Kampf annimmt. Wesertal - Zwehren/Kassel, Samstag, 19.30 Uhr, Grundschule Lippoldsberg. Zwei Wochen nach der ersten Saisonniederlage bei Hofgeismar/Grebenstein will die HSG Wesertal gegen die HSG Zwehren/Kassel eine neue Siegesserie starten. Gerade in eigener Halle müssen die Wesertaler die Punkte behalten, wollen sie die angestrebte Rückkehr in die Landesliga nicht aufs Spiel setzen.

Dazu wollen sie ihrem treuen Publikum, dass immer wieder für eine gut besetzte Halle sorgt, ansprechende Leistungen bieten. Allerdings sind die Zwehrener, die ihr letztes Spiel gegen die HSG Baunatal II mit 32:26 gewannen, nicht zu unterschätzen. Wesertals Trainer Frank Rossel sieht den Tabellenfünften als einen Gegner, der durchaus für eine Überraschung gut ist: „Die Zwehrener haben einen ordentlichen Mittelblock in der Abwehr, den wir mit unseren jungen, schnellen Spielern ins Laufen bringen müssen.“

Rossel kann voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Selbst der in Grebenstein verletzt ausgeschiedene Till Schräder könnte wieder auflaufen, nachdem sich seine Verletzung als nicht so schwerwiegend herausgestellt hat. 

Am Samstg um 19 Uhr empfängt Reinhardswald um 19 Uhr in der Kreissporthalle von Trendelburg die HSG Fuldatal/Wolfsanger II. Es ist das Spiel des Vierten gegen den Siebten. Etwas überraschend liegen dabei die Reinhardswälder an vierter Stelle. Zuletzt feierten sie mit dem 29:22-Erfolg in Waldau den fünften Sieg in Serie, der für die Bezirksoberligazugehörigkeit einen Rekord bedeutet. Entgegengesetzt ist der Formverlauf von Fuldatal/Wolfsanger II. Nach einem hervorragenden Start gab es in den letzten vier Spielen nur einen Sieg und drei Niederlagen. Besonders enttäuschend verlief das letzte Spiel mit der 24:34-Pleite beim SVH Kassel. Vor eigenem Publikum will Reinhardswald seinen guten Lauf fortsetzen und den angeschlagenen Gegner gleich unter Druck setzen. Dennoch ist dieser angeschlagene Gegner auch ein gefährlicher Gegner, der gerade in den ersten fünf Spielen groß aufspielte und dem Spitzenreiter Hofgeismar/Grebenstein einen Punkt abtrotzte. Besonders zu beachten sind bei der Landesligareserve Finn Brinner und Daniel Müller. Sollten sie in Schach gehalten werden, ist ein Sieg drin.

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