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Wiedergutmachung betreiben

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Von: Raphael Wieloch

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Wieder ein anderes Gesicht zeigen: Die SG Hombressen/Udenhausen mit Jacob Dittmer (links, hier gegen Thalaus Christian Schäfer) will gegen den CSC 03 Wiedergutmachung betreiben.
Wieder ein anderes Gesicht zeigen: Die SG Hombressen/Udenhausen mit Jacob Dittmer (links, hier gegen Thalaus Christian Schäfer) will gegen den CSC 03 Wiedergutmachung betreiben. © Raphael Wieloch

Hombressen/Udenhausen – Noch eine ganze Weile nach dem Abpfiff stand Jonas Spengler gegen die Bande gelehnt am Spielfeldrand und blickte ins Leere. Nachdenklich wirkte der Trainer von Fußball-Verbandsligist SG Hombressen/Udenhausen. Sie schmerzte offensichtlich, die Niederlage im Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht FSV Thalau. Aber sie sei inzwischen abgehakt, versichert Spengler. Der Blick richtet sich nach vorn.

Und so will die Spielgemeinschaft in der kommenden Partie wieder ein anderes Gesicht zeigen. Dass es am Sonntag um 15 Uhr (Jahnstr., Kassel) gegen niemand geringeres als den ungeschlagenen Tabellenführer CSC 03 Kassel geht, lässt zumindest ergebnistechnisch schon gewaltig an einer Wiedergutmachung zweifeln. Zumal Hombressen/Udenhausen unbedingt Punkte im Kampf um den Klassenerhalt braucht.

„Mir ist es wichtig, dass wir als Team die richtige Haltung auf den Platz bringen. Wir wollen dieses Duell nutzen, um zu zeigen, dass das Thalau-Spiel vom Auftritt her ein Ausrutscher war“, erklärt Spengler. Nachdem die Mannschaft nach dem Spiel gegen Thalau zwei Tage frei bekam, wurde die bittere 0:1-Niederlage im Rahmen einer Sitzung kürzlich thematisiert. „Die Jungs waren geknickt“, so der Trainer der Spielgemeinschaft, der im anschließenden Training aber wieder eines sah: Feuer.

Zumindest dieser Umstand macht also Hoffnung, dass sich Hombressen/Udenhausen wieder anders präsentieren wird als in der vergangenen Partie. Da fehlte es nämlich an Biss und vor allem an Leidenschaft.

Dass die SG eine gehörige Portion an Leidenschaft braucht, um beim Tabellenführer etwas Zählbares mitzunehmen, dürfte auf der Hand liegen. Trotzdem wolle sich Spengler nicht hinten rein stellen – ganz im Gegenteil: „Wir wollen in diesem Spiel unsere Stärke wieder auf den Platz bringen. Da ist der Gegner eher nebensächlich.“ Die personelle Situation bei der SG bleibt indes weiterhin angespannt. Auf Rückkehrer kann Spengler im Spiel beim Ligaprimus nicht bauen. Stattdessen kommt ein weiterer Ausfall hinzu: Lukas Hecker. Der Kapitän und Abwehrorganisator wird wegen einer Erkältung fehlen. Rosige Aussichten sehen anders aus. (Raphael Wieloch)

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