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Wiedergutmachung ist angesagt

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Von: Martina Sommerlade

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Wieder zurück im Team: Ilka Ritter. Ihr Team, die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, kassierte am Wochenende eine schmerzliche Niederlage.
Wieder zurück im Team: Ilka Ritter. Ihr Team, die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen, kassierte am Wochenende eine schmerzliche Niederlage. © Martina Sommerlade

Die jüngste Niederlage gegen Weiterstadt ist verdaut, nun ist Wiedergutmachung für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen angesagt. Das zumindest meint Chris Ludwig vor der Reise zum TuS Kriftel am kommenden Sonntag (Anpfiff 18 Uhr in der Schwarzbachhalle).

Kriftel - „Wir haben ausgiebig über unsere Schwächen und Fehler im vergangenen Heimspiel gesprochen und uns vorgenommen, diese nicht zu wiederholen“, sagt der HSG-Coach. Vor allem in der Abwehr habe sein Team nicht die gewohnt gute Leistung gezeigt. „Wir haben Ursachenforschung betrieben und wissen nun, woran es lag“, so Ludwig. „Zum einen haben wir es anfangs zu ruhig angehen lassen und es versäumt, den Hebel umzulegen. Zum anderen war mein Team durch den arg dezimierten Kader wohl einfach etwas gehemmt.“ In erster Linie werde man die Abwehrleistung verbessern. „Das ist der ausschlaggebende Faktor, um erfolgreich zu sein.“ Auch die Personalsituation bei der HSG hat sich etwas gebessert. Lea Immelnkämper, Ilka Ritter und Kristen Bänfer werden wohl am Wochenende wieder mit von der Partie sein. Allerdings fehlen Alex Schuldes, Anne Eichhöfer sowie Torhüterin Andrea Garder. Für sie wird Neuzugang Alicia Schminke, die jüngst von der SG Kirchhof zu den Vereinigten wechselte, ihren ersten Einsatz zwischen den Pfosten haben. „Wir freuen uns sehr über diese Verstärkung“, sagt der 38-Jährige. „Alicia ist eine sehr gute Torhüterin, die schon bei der SG bewiesen hat, dass sie auf hohem Niveau spielen kann.“ Gegen den Zweiten rechnet sich Ludwig durchaus Chancen auf einen Punktgewinn aus. Die Gastgeberinnen haben zuletzt unentschieden gegen Kirchhof gespielt. „Ich denke, dass es eine Partie auf Augenhöhe wird“, vermutet Ludwig.

Eines steht für den Routinier allerdings fest: „Wir werden nicht nach Kriftel fahren, um uns abschlachten zu lassen. Wir können weiterhin befreit aufspielen und verspüren keinen Druck. Dieser liegt wohl eher bei den Südhessen.“ (Martina Sommerlade)

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