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Wilde Schlussphase im Bergstadion

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Von: Joachim Hofmeister

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Brenzlige Situation
Brenzlige Situation © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Zehn Minuten vor Schluss sah der FSV Dörnberg im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Nord noch wie der sichere Sieger aus. Am Ende mussten sich die Gastgeber mit einem Unentschieden zufrieden geben. Dörnberg gab den Dreier noch aus der Hand. Die Partie gegen die TSG Sandershausen endete 4:4 (1:1), die Dörnberger verpassen damit den Sprung auf Platz zwei.

Dabei hatte der FSV dafür den Weg eigentlich schon bereitet. Pascal Kemper sorgte nach einem Alleingang in der 71. Minute für die erstmalige Führung. Nur wenig später erhöhte der Stürmer nach toller Vorarbeit über die linke Seite von Rico Lotzgeselle auf 4:2 (77.).

Doch nach dem Abpfiff verbuchten die Dörnberger nur einen Punkt, auch weil sie sich in der Schlussphase zu sicher fühlten. „Normalerweise muss man so ein Ding nach Hause schaukeln. Zufrieden sind wir mit dem Ergebnis nicht“, sagte Kemper, dem noch ein weiterer Treffer gelang. In der 33. Minute hatte er zum 1:1 getroffen. Trainer Tobias Hake wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machten, enttäuscht war er dennoch.

„Wir haben nicht gut gespielt. Uns sind viele Stockfehler und Fehlpässe unterlaufen. Und die Abwehrspieler standen bei den Gegentoren in der Schlussphase zu weit weg von den Gegenspielern.“ Nutznießer war Emre Bicer. In der 81. Minute stellte der Angreifer den Anschluss her und kurz vor dem Abpfiff schaffte er mit einem Kopfball das 4:4 (90.).

Dazwischen vergab Toni Dombai nach einem Konter das mögliche 5:3 (85.). Nach der Pause für Nahom Ghebrekidus eingwechselt, stocherte Bicer den Ball zum 1:2 in den Dörnberger Kasten (47.). Auch hier war die FSV-Abwehr nicht im Bilde.

Den Ausgleich zum 2:2 erzielte Dominik Richter per Elfmeter. Florian Müller war im Strafraum von den Beinen geholt worden (66.). Der zweite Sandershäuser Torschütze heißt Andrej Cheberenchuk. Der Mittelfeldspieler brachte seine Farben mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung (16.). Es war die einzige Chance der Gäste in der ersten Halbzeit.

Auf der anderen Seite vergab Kemper eine gute Einschussmöglichkeit (21.). Der Angreifer scheiterte aber genauso wie Florian Müller in der zweiten Halbzeit am aufmerksamen TSG-Torhüter Loic John (68.). „Die Dörnberger hätten gewinnen können. So wie esdann lief, war es glücklich für uns“, zeigte sich TSG-Coach Dennis Schanze mit dem Remis zufrieden. (Joachim Hofmeister)

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