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„Wir müssen als Team auftreten“

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Von: Michael Wepler

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Energischer Einsatz: Fabrice Hansch, hier gegen den Sandershäuser Donik Hiseni, und seine Mitspieler müssen neben Aggressivität, Zweikampfstärke auch Geschlossenheit demonstrieren, um den OSC Vellmar zu besiegen.
Energischer Einsatz: Fabrice Hansch, hier gegen den Sandershäuser Donik Hiseni, und seine Mitspieler müssen neben Aggressivität, Zweikampfstärke auch Geschlossenheit demonstrieren, um den OSC Vellmar zu besiegen. © Joachim Hofmeister

Auf ein packendes Derby hofft der Fußball-Verbandsligist FSV Dörnberg, wenn er am Sonntag (15 Uhr) im heimischen Bergstadion den Tabellenzweiten OSC Vellmar empfängt.

Ausgangslage

Die Vorfreude auf dieses Spiel liegt nicht nur im Derbycharakter begründet, denn beide Mannschaften können nach ihren letzten Spielen mit breiter Brust in die Partie gehen. Der FSV meldete sich nach dem enttäuschenden Jahresauftakt in Gudensberg (0:2) mit zwei überzeugenden Heimsiegen über Johannesberg und Sandershausen eindrucksvoll zurück, festigte Platz acht bei fünf Punkten Vorsprung auf Rang neun und neun Punkten auf den ersten Abstiegsplatz. Auch Vellmar gewann sein Mittwochspiel gegen Eichenzell. Davor unterstrich der OSC seine gute Form mit 2:0-Siegen beim Vierten Bad Soden und gegen den Ersten CSC 03 Kassel. Allerdings beträgt der Abstand zum Kasseler Traditionsclub noch sieben Punkte.

OSC-Vergangenheit

Adrian Rexhepi und Florian Bergmann wechselten im Sommer aus dem Nachwuchsbereich des OSC Vellmar nach Dörnberg. Beim FSV trafen sie auf Torhüter Nico Bergner, Abwehrspieler Tobias Gunkel, die Mittelfeldspieler Henrik Dietz, Toni Dombai und Fabrice Hansch sowie Angreifer Pascal Kemper. Auch sie trugen schon das Trikot des OSC, wobei lediglich Kemper für die Erste in der Hessenliga spielte. Die anderen Spieler spielten in der Jugend oder der zweiten Mannschaft und wollen nun zeigen, dass sie den Spielern der Ersten Paroli bieten können.

Individuelle Klasse

Die ist beim Gegner reichlich vorhanden. Von den Torhütern haben Tobias Orth und Tobias Schlöffel Hessenligaerfahrung. Innenverteidiger Tim Welker gehörte dem erweiterten Paderborner Bundesligakader an und war Stammspieler beim Regionalligisten Hessen Kassel, ehe ihn eine langwierige Verletzungsprobleme zurückwarf. Ebenfalls schon in der Regionalliga für den KSV spielte Mittelfeldspieler Jannik Weingarten und Spielmacher Enis Glogic hat schon viele Jahre in der Hessenliga gespielt. Zu den torgefährlichsten Spieler zählen Mittelfeldspieler Egli Miloshaj und Serkan Aytemür.

Trainerstimme

„Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft, aber dürfen uns darauf nicht ausruhen“, sagt FSV-Coach Matthias Weise. „Dieses Spiel ist für meine Spieler und gerade für die Jungs mit Vellmarer Vergangenheit eine große Herausforderung. Wir wollen nicht ängstlich, sondern mutig auftreten. Die Lust für eine Überraschung zu sorgen, muss größer sein als die Angst vor einer Niederlage. Vellmar ist der Favorit, aber wenn wir wieder als Team auftreten, können wir dem Titelmitbewerber erneut große Schwierigkeiten bereiten.“

Hinspiel

Im Hinspiel unterlag Dörnberg nach großem Kampf mit 1:3. Der FSV zeigte eine gute Leistung und konnte die Partie bis in die Schlussphase hinein offen gestalten. Aggressivität, Zweikampfstärke auch Geschlossenheit sind auch im Rückspiel gefragt.

(Michael Wepler)

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