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Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen

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Von: Michael Wepler

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Wieder einsatzbereit: Julius Knatz (rechts) reist mit Spitzenreiter Wolfhagen zum Tabellenletzten Neuental/Jesberg.
Wieder einsatzbereit: Julius Knatz (rechts) reist mit Spitzenreiter Wolfhagen zum Tabellenletzten Neuental/Jesberg. © Reinhard Michl

Wolfhagen – Nach der zweiwöchigen Pause wegen des von Besse kampflos abgegebenen letzten Spiels steigt der Fußball-Gruppenligist FSV Rot-Weiß Wolfhagen am Sonntag (14.30 Uhr) auf dem Sportplatz in Neuental-Waltersbrück bei der SG Neuental/Jesberg in die Rückrunde ein. Dabei wollen die Rot-Weißen an ihre nahezu perfekte Hinrunde mit 14 Siegen und nur einem Unentschieden anknüpfen.

Natürlich gehen die Wolfhager als souveräner Tabellenführer bei einem überragenden Torverhältnis von 70:4 als klare Favoriten in die Partie beim Tabellenletzten, doch warnt FSV-Trainer Valentin Plavcic davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen: „Im Fußball kann viel passieren. Daher müssen wir jedes Spiel mit maximalem Einsatz angehen.“

Das Hinspiel in Wolfhagen könnte eine Warnung sein, die Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn da lag der FSV zur Pause mit 0:1 zurück und benötigte erst nach einer Stunde einen Elfmeter, um zum Ausgleich zu kommen. Erst danach dominierte der FSV die Begegnung und legte weitere Tore zum am Ende noch klaren 4:1-Sieg nach.

Das Schlusslicht verlor seine letzten fünf Spiele, darunter gab es eine 1:4-Heimniederlage gegen Wolfhagens härtesten Konkurrenten Eintracht Baunatal und zuletzt eine 2:3-Niederlage beim direkten Mitkonkurrenten Homberg. Mit 16 erzielten Toren stellt die SG den harmlosesten Angriff. Im Vergleich dazu haben Tjarde Bandowski mit 28 Toren und Timo Wiegand mit 17 Toren diese Marke bereits übertroffen.

Dennoch dürfen diese Zahlen den FSV nicht dazu verleiten, das Spiel als Selbstläufer zu betrachten. Helfen dürfte Plavcic wieder der breite Kader, denn mit Levin Salzmann, Mehmet Kaan Arlier und Julius Knatz sind drei Spieler wieder in die Mannschaft zurückgekehrt, die den Konkurrenzkampf im Training noch einmal erweitert haben. (Michael Wepler)

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