GRUPPENLIGA Nordmeier sechsfacher Schütze beim 13:0-Sieg bei BC Sport Kassel

Wolfhagen feiert Kantersieg

Im halben Dutzend: Wolfhagens Andre Nordmeier (hier ein Archivbild) traf beim BC Sport Kassel sechs Mal ins Schwarze.
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Im halben Dutzend: Wolfhagens Andre Nordmeier (hier ein Archivbild) traf beim BC Sport Kassel sechs Mal ins Schwarze.

Der FSV Wolfhagen bliebt in der Fußball-Gruppenliga, Gruppe zwei, weiterhin als einzige Mannschaft ungeschlagen. Die „Wölfe“ von Trainer Valentin Plavcic feierten beim noch sieglosen Tabellenletzten BC Sport Kassel mit sage und schreibe 13:0 (3:0) einen Kantersieg, wobei es für die Platzherren auch noch schlimmer hätte kommen können.

Kassel – Für die „Wölfe“ ist es der bisher höchste Erfolg in der Höherklassigkeit, wobei sie sich damit auf Tabellenplatz zwei verbesserten. Vom Anpfiff weg nahmen die Wolfhager das Heft in die Hand, hatten das Spiel und den Gegner jederzeit im Griff. Doch es dauerte eine Viertelstunde, ehe das Plavcic-Team ihre Dominanz auch zählbar umsetzen konnten. Pascal Deiß (15.), Demetrio D’Agostino (18.) sowie Abwehrspieler Robert Garwardt (33.) trafen. Zwei Mal verhindwerten die Platzherren-Torstangen eine noch höhere FSV-Führung.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann die erste Chance der Gastgeber, der Schuss strich jedoch knapp am Ziel vorbei. Insgesamt erlebte FSV-Torwart Max Annemüller einen geruhsamen Nachmittag.

Auch nach dem Seitenwechsel ergriffen die Wolfhager sofort wieder die Initiative, bauten beim ersten Angriff durch Levin Salzmann (46.) den Vorsprung aus. Dann bewies Trainer Valentin Plavcic ein glückliches Händchen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte er für Jannik Schaake Andrè Nordmeier, der sich dafür bedankte. Denn innerhalb von zehn Minuten (54., 56., 59., 62., 64.) gab er Platzherrenkeeper Ali Hellal fünf Mal das Nachsehen, wobei die Sportianer aber schon beim 0:5 die Köpfe hängen ließen und resignierten. Sie stellten regelrecht das Fußball spielen ein und wurden dafür auch weiter bestraft.

Julius Knatz (70.), der Pech mit einem Lattenknaller hatte, machte die Platzherren-Pleite zweistellig. Doch damit noch nicht genug. Demetrio D’Agostino (74.), Andrè Nordmeier (80.) mit seinem sechsten Tagesstreich sowie Julius Knatz (82.) sorgten symbolisch mit dem Ergebnis dafür, dass für die Kasseler die 13 tatsächlich zur Unglückszahl wurde.

(Reinhard Michl)

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