4:0 - Wolfhagen fertigt Vollmarshausen ab

Brach den Bann: Andrè Nordmeier (links), hier im Zweikampf mit dem Vollmarshäuser Kapitän Sven Kampczyk, brachte seine rotweißen Farben in Führung. Am Ende fuhr Wolfhagen einen 4:0-Erfolg ein. Foto: Michl

Wolfhagen. Mit dem höchsten Saisonsieg verabschiedet sich Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen in die Winterpause. Mit dem 4:0 rückte er auf Platz zehn vor.

Gelungener Jahresabschluss in der Fußball-Gruppenliga für Aufsteiger FSV Wolfhagen. Die Rot/Weißen besiegten den FSK Vollmarshausen glatt mit 4:0 (0:0).

Die Schibol-Elf konnte durch den dritten Erfolg hintereinander den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf sieben Zähler erhöhen und sie gehört zu den Mannschaften, für die eine Winterpause zu früh kommt. Darin waren sich Betreuer Richard Straka und der Trainer einig. Eric Schibol kam gar ins Schwärmen über diese zweite Halbzeit seiner Mannschaft. „Die zweiten 45 Minuten waren richtig gut und habe ich so zuvor noch nicht oft von meiner Mannschaft gesehen“, war der Ex-Dörnberger rundum zufrieden.

Vor der Partie war Schibol noch etwas skeptisch, weil die Partie auf dem Ascheplatz neben dem Stadion, dass von der Stadt Wolfhagen gesperrt war, ausgetragen werden musste. Da könne viel dem Zufall überlassen sein, meinte Schibol und in der an Höhepunkten armen ersten Halbzeit war es auch so. Die zwei besten Torchancen der Partie waren Zufallsprodukte. Einmal kam Ibrahim Chahrour (36.), der für den kurzfristig ausgefallenen Timo Wiegand in die Startelf rückte, alleine durch, doch der Ball sprang ihm zu weit vom Fuß. Nach einem verunglückten Befreiungsschlag der FSV-Abwehr konnte in der 40. Minute ein anschließender Heber von Tobias Dawin von Dustin Täge noch auf der Linie geklärt werden.

Direkt nach dem Seitenwechsel war es aber gleich das Team der Gastgeber, das die Akzente setzte. Gleich hatte der agile Chahrour eine gute Möglichkeit. Fünf Minuten später war der Bann gebrochen. Alexander Rasch spielte den klugen Pass in die Tiefe zu Andre Nordmeier, der alleine vor Gästekeeper Benjamin Wenzel cool zum 1:0 einschob.

Sieben Minuten später etwas aus dem Fußball-Lehrbuch: Wolfhagens Rafael Gorzel nahm den Ball an, ließ ihn auf dem Hartplatz einmal auftippen, um dann volley zum 2:0 einzunetzen. Das kam für die Sturm-Elf etwas unerwartet. Sie stand nämlich in der Defensive ganz gut, aber nun ergriff sie endlich auch mehr Initiative im Angriff.

Benjamin Musick (59.) und Sven Kampzcyk (60.) hätten ihre Elf mit zwei guten Einschussmöglichkeiten kurz hintereinander wieder in die Partie bringen können. Nach 70 Minuten hatte Giovanni Marques noch eine Torchance für den Tabellendreizehnten. Danach spielte aber nur noch der FSV, der nach Meinung seines Trainers Schibol einfach die bessere Einstellung zu dieser Partie hatte wie der Gegner.

Zehn Minuten vor dem Ende spielte Chahrour aus abseitsverdächtiger Position quer zu Tobias Markus, der nach seiner Einwechslung mit der ersten Ballberührung das 3:0 erzielte. In der Nachspielzeit legte Dominik Richter für Chahrour auf, der sich den Schlusspunkt zum 4:0 wahrlich verdient hatte.

Von Ralf Heere

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