FSV verliert bei Rothwesten 0:4

Wolfhagen präsentiert sich in Spendierhosen

Nullnummer: Für David Michels (rechts) und seine Mitspieler gab es in Rothwesten eine 0:4-Klatsche. Archiv- Foto: Michl

Fuldatal – Wolfhagens neuer Trainer Valentin Plavcic muss in der Fußball-Gruppenliga weiter auf den ersten Sieg warten. Nach zwei Unentschieden kassierte seine Mannschaft beim TSV Rothwesten mit 0:4 (0:2) auch die zweite Nullnummer.

Damit bleibt die Situation bei den Rot-Weißen von der Liemecke weiterhin sehr prekär. Sie fristen weiterhin ein Dasein im tiefen Tabellenkeller, sind Dreizehnter und nennen damit einen direkten Fahrstuhlplatz nach unten ihr eigen.

Nach einer Wolfhager Vier-Tore-Klatsche sah es zuerst aber nicht aus. Die Plavcic-Elf erspielte sich in der Anfangsphase optisch gar ein Plus und auch zwei hochkarätige Kopfballchancen. Die wurden jedoch beide leichtfertig versemmelt. Wie man es besser macht und ins Schwarze trifft, das zeigten die Platzherren nach einem ganz einfachen Schema. Ein langer Ball fand Kevin Seeger (11.), der sträflich allein gelassen wurde und sich dafür mit dem 1:0 bedankte.

FSV-Pressesprecher Klaus-Dieter Klingbeil: „Kurz vor dem Pausenpfiff prästentierte sich dann unsere Abwehr wieder einmal in Spendierhosen und verteilte schon 38 Tage vor der weihnachtlichen Berscherung am Heiligen Abend Geschenke.“ Eines davon nutzte Igor Loscic (40.) und baute den Vorsprung für seine Farben weiter aus.

Die Wolfhager steckten jedoch nicht auf. Sie versuchten nach dem Seitenwechsel mit viel Druck, das Blatt zu wenden, setzten im zweiten Spielabschnitt auch gut 20 Minuten lang die Akzente. Doch mehr als eine nennenswerte Chance sprang dabei nicht heraus. Aber auch hier wollte der krönende Abschluss nicht gelingen.

Dann konnte sich Rothwesten vom FSV-Druck etwas befreien, ohne jedoch für ein Feuerwerk vor dem Wolfhager Kasten zu sorgen.

Klaus-Dieter Klingbeil mit etwas Sarkasmus in der Stimme: „Aber die Platzherren konnten sich auf die individuellen Fehler unserer Hintermannschaft verlassen und diese auch bestrafen.“ Zuerst erneut durch Igor Loscic (75.) und nur fünf Minuten später durch Aleksander Parhamov (80.). Damit waren im Fuldatal die Würfel gefallen.  zih

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