FSV-Zweite kann am spielfreien Tabellenführer vorbei ziehen

Wolfhagen II hat die Spitze im Visier

Klare Sache: Das Hinspiel gewann Wolfhagen II 6:0. Hier versuchen die Immenhäuser Justin König und Denis Leinweber Wolfhagens zweifachen Torschützen Julius Knatz (rechts) den Weg abzuschneiden. Foto: Michl

Nach aktuellem Stand sind es nur noch vier Begegnungen, die am letzten Spieltag des Jahres in der Fußball-Kreisoberliga ausgetragen werden könnten.

Hofgeismar/Wolfhagen – Nach aktuellem Stand sind es nur noch vier Begegnungen, die am letzten Spieltag des Jahres in der Fußball-Kreisoberliga ausgetragen werden könnten. Nach Platzsperrungen wurden Oberelsungen gegen Reinhardshagen und Holzhausen gegen Dörnberg II bereits abgesetzt.

FSV Wolfhagen II - TSV Immenhausen (Hinspiel 6:0), Samstag, 13 Uhr: Das nehmen die Wolfhager Himmelsstürmer natürlich nochmal ernst. Möglicherweise kann auf dem Hartplatz an der Liemecke gespielt werden. Es ginge dann um nicht weniger als die Tabellenführung für eine Mannschaft, die ihre erste Kreisoberligasaison spielt. Der Neuling kommt eine Klasse höher noch besser als in der A-Liga zurecht und hat seit über zwei Monaten kein Spiel mehr verloren.

Keine guten Erinnerungen, nicht nur wegen der höchsten Saisonniederlage, hat Immenhausens Trainer Henner Göring: „Der flinke und trickreiche Can Karahan war von unserer Abwehr überhaupt nicht in den Griff zu bekommen.“ Sagenhafte 13 Tore und zwölf Vorlagen hat der aus der B-Liga zum FSV gewechselte Karahan in nur zwölf Partien erzielt. Die TSV kann sich zwar in der Tabelle nicht mehr verbessern, aber durch einen Punktgewinn zumindest den Abstand nach unten ausbauen oder zumindest halten.

TSV Ersen - SG Schauenburg (1:5), Sonntag, 14.45 Uhr: In Ersen ist die Marschrichtung für die SG aus Schauenburg auch ziemlich eindeutig. Mit einem Dreier können die Lila/Weißen nach Punkten zu Tabellenführer Reinhardshagen aufschließen. Wenn es auch bitter klingen mag, aber die Reserve des FSV Wolfhagen wird am Ende, egal ob sie Erster oder Zweiter ist, kein Aufstiegsrecht bekommen. Dementsprechend sieht Schauenburg den SSV Sand II und Reinhardshagen als die wahren Konkurrenten im Aufstiegsrennen an und in dem hat die SG zuletzt durch drei, wenn auch knappe Siege, wieder Land gesehen.

Dramatischer ist die Situation beim TSV Ersen, dieser traditionsreiche Klub ist auf elf Punkte hinabgestuft worden und das aus 16 Spielen. Es geht um den Klassenerhalt für die Gelb/Schwarzen und nach der Lage zum Jahresende dürfte es drei Mannschaften erwischen. Dementsprechend dürfte der erste Erfolg seit neun Wochen so sehr gut tun für die Lipphardt-Elf, die bisher fast alle Punkte daheim geholt hat.

SG Obermeiser/Westuffeln - FSG Weidelsburg (2:2), Sonntag, 14.45 Uhr: Die SG hofft auf eine Spielmöglichkeit in Westuffeln, um ihre missliche Situation noch vor der Winterpause etwas zu entschärfen. Aber es ist auch eine Fleißaufgabe gegen die FSG, die so langsam wieder an die Form der Vorsaison anknüpft und noch nicht ganz aus dem Rennen ist, wie in der letzten Saison ist es weiterhin möglich, zumindest um den Relegationsplatz mitzuspielen.

Da es diesen Rettungsanker Relegation nach unten nicht mehr gibt, muss die SG vier Punkte aufholen um ans rettende Ufer zu kommen. Bis zur Winterpause also nicht mehr möglich, aber selbst die Wiederholung des Remis aus der Vorrunde gegen Weidelsburg würde ein gutes Gefühl bei der Heuser-Elf für das Restprogramm vermitteln.

SV Balhorn - TSV Deisel (2:3), Sonntag, 14.45 Uhr:Der SV geht mit einem sehr guten Gefühl an seine letzte Aufgabe in diesem Jahr. Ein Platz unter den ersten Fünf ist in 2019 noch möglich. Daran war nach der überraschenden Niederlage beim Neuling in Deisel noch gar nicht zu denken, da fristete die Kurz-Elf noch ein Dasein im Tabellenkeller. Umso mehr brennt sie diesmal auf Revanche für die unglückliche Hinspielniederlage.

Aber der TSV geht mit der Gewissheit in die Partie, dass er zwar im zu erwartenden Abstiegskampf steckt, dass er aber auch weiß, wie er den Distelbergern beikommen kann. Es wird auf die Offensivkräfte ankommen. Aber insgesamt gehört die Defensive der Bad Emstaler zu den besseren der Liga, so viele Torchancen wie zuletzt den Immenhäusern zugebilligt wurden, soll Deisel nicht bekommen. Aber konzentrierter als in der zweiten Halbzeit in Immenhausen sollte der Tabellensechste auch sein.  zyh

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