FSV feiert 5:0-Heimsieg gegen Vellmar

Wolfhagen wie in alten Zeiten

Die „Wölfe“ können es immer noch: Hier feiern die Wolfhager ihren Teamkameraden Demetrio D’Agostino (Dritter von links), der gerade das 3:0 erziele. Am Ende ließen die Wolfhager den OSC Vell mar II mit 5:0 abblitzen. Foto: Michl

Wolfhagen – Der bisher in der Fußball-Gruppenliga hinter den Erwartungen und den selbst gesteckten Zielen zurückgebliebene FSV Wolfhagen strafte an der heimischen Liemecke alle Kritiker Lügen. Die „Wölfe“ feierten einen glatten 5:0 (2:0)-Sieg gegen den OSC Vellmar II.

Bereits nach 90 Sekunden hätte Andre Nordmeier die Platzherren in Führung bringen können, verzweifelte aber an OSC-Torwart Gerd Geschwind. In den Folgeminuten hätten die Wolfhager aber auch im Doppelpack ins Hintertreffen kommen können und hatten Glück, dass die Gäste zwei Top-Chancen sträflich liegen ließen.

Dann aber nahmen die „Wölfe“ mehr und mehr das Heft in die Hand und gingen nach einem feinen Spielzug über mehrere Stationen durch Julius Knatz (12.) in Führung. Den Vorsprung baute Andre Nordmeier (35.) nach Vorarbeit von Nino Wagener aus, wobei die Vellmarer damit bis zur Pause noch gut bedient waren. FSV-Pressesprecher Klaus-Dieter Klingbeil: „Den schön herausgespielten Chancen nach hätten wir bis zur Pausenerfrischung gut und gerne drei bis vier Buden mehr machen können.“

Anscheinend muss es in der Gästekabine eine Ansage gegeben haben. Sofort nach Seitenwechsel versuchten die Vellmarer mit viel Druck den Spieß umzudrehen, doch die hervorragend gestaffelte und organisierte FSV-Defensive ließ nichts anbrennen. Wie man ins Schwarze trifft, bekam die Verbandsligareserve dann von Demetrio D’Agostino (53.) gezeigt. Einen gut 25-Meter-Freistoß zirkelte er unhaltbar für Keeper Geschwind millimetergenau in den linken, oberen Torwinkel - 3:0. Die größe Chance zum Anschlusstreffer hatte Felix Lehmann (66.). Völlig allein vor Schlussmann Timon Dietrich hätte sich der Vellmarer jede Ecke des Kastens aussuchen können, scheiterte aber am FSV-Keeper, der den Ball noch mit den Fingerkuppen um die Metallstange drehte. Auf der Gegenseite im direkten Gegenzug brachte D’Agostino dieses Kunststück ebenfalls fertig, verzweifelte an Torwart Geschwind.

Dann zeichnete sich der OSC-Ehrentreffer doch ab. Dennis Kahl (72.) zeigte aber ganz allein vor dem FSV-Gehäuse Nerven und hämmerte den Ball aus kurzer Distanz in die Wolken.

In der Schlussphase hätte Timo Wiegand allein den Sack zumachen können, verfehlte jedoch in kurzer Zeitspanne vier Mal das Ziel. Im fünften Anlauf klappte es dann doch, düpierte er Geschwind mit einem Lupfer - 4:0. Dabei verletzte sich Wiegand, musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Can Karahan (83.), der nach einem Musterzuspiel des ebenfalls kurz vorher aufs Feld gekommenen Kamil Turan das 5:0 erzielte. Die rotweiße Jubelparty konnte beginnen.

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