Wolfhagen will vorrücken

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Treffen und jubeln : Wolfhagen will Calden/Meimbressen nach acht sieglosen Spielen in Folge endlich wieder bezwingen. 

Es ist ein Kreisderby, wenn der FSV Wolfhagen und die SG Calden/Meimbressen gegeneinander spielen. Die Fußball-Gruppenligisten treffen am Sonntag (15 Uhr) in Ippinghausen aufeinander.

Ausgangslage

Beide können mit einem Sieg den Kontak zum gesicherten Mittelfeld herstellen. Genau so zeigt aber auch der Vorsprung von drei bzw. zwei Zählern zum Tabellenende an, dass die Situation wieder richtig prekär werden kann. Um auf Nummer sicher zu gehen ist der zwölfte Platz notwendig. Den nimmt Zierenberg ein, der FSV ist einen Punkt davor, die SG einen dahinter.

Vergangenheit

Der Kreispokal und der Ligabetrieb brachte die beiden Teams oft zusammen, besonders in den letzten drei Jahren. Von insgesamt 13 Vergleichen verlor Calden/Meimbressen nur drei. Die letzte Niederlage gegen die Wolfhager gab es im März 2016 und seitdem acht Spiele ohne Niederlage. Die Caldener Spielweise unter Trainer Jens Alter schmeckte dem FSV gar nicht. „Da haben wir unser immer schwer getan“, sagt Wolfhagens Pressewart Tony Pospischil. Vergangene Saison gab es ein 1:1 in Wolfhagen.

Erwartungshaltung

Calden/Meimbressen will den vom neuen Trainer Sven Dopatka eingeleiteten Umbruch durch Verjüngung des Kaders im gesicherten Mittelfeld beenden. Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Vor allem die Defensive wackelt mit schon 40 Gegentreffern. Der FSV Wolfhagen hatte das Ziel, nach einer hervorragenden Saison mit einem dritten Rang wieder oben mitzumischen. Aber das Team trat selten als Einheit auf, außerdem nähern sich Leistungsträger wie D’Agostino und Wiegand erst in den letzten Spielen wieder ihrer Topform. Nach zwei Heimniederlagen in Folge trennte man sich von Trainer Halil Inan. Die Caldener hielten trotz teils klarer Niederlagen an ihrem Coach Sven Dopatka fest.

Heim/Auswärtsbilanz

Calden/Meimbressen hat auswärts in sechs Partien überhaupt noch keinen Zähler geholt und dabei fast fünf Gegentore pro Spiel kassiert. Wolfhagen konnte von sieben Heimspielen nur zwei gewinnen, erzielte im Durchschnitt weniger als zwei Treffer pro Spiel.

Aktuelle Form

Die aktuelle Form spricht für Wolfhagen. Beim 3:1-Auswärtssieg gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach zeigte der FSV die beste Saisonleistung. Der für Inan eingesprungene Trainer Tobias Hessler (vorher in Schauenburg) blieb in drei von vier Spielen ungeschlagen.

Der dritte Saisonsieg von Calden/Meimbressen gegen den VfL Kassel sorgte für Selbstvertrauen. Trainer Sven Dopatka sieht seine Elf im spielerischen Bereich auf dem Weg der Besserung. Das Problem der Vereinigten ist die Harmlosigkeit in den Auswärtsspielen.  zyh

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