SSV feiert 6:4-Sieg über den SV Türkgücü Kassel

Zehn Tore auf der Sander Höhe

Packender Zweikampf: Sands dreifacher Torschütze Pascal Itter (links) kommt vor Türkgücü-Spieler Kevin Janek an den Ball.
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Packender Zweikampf: Sands dreifacher Torschütze Pascal Itter (links) kommt vor Türkgücü-Spieler Kevin Janek an den Ball.

Sands Co-Trainer Horst Kaiser brachte es nach dem Schlusspfiff kurz und knapp auf den Punkt. „Unsere Vorgabe war, trotz aller personeller Widrigkeiten durch eine so noch nicht dagewesene Verletzungsmisere, bis zurWinterpause 29 Punkte einzutüten. Dieses Ziel hat die Mannschaft mit dem heutigen Sieg erfüllt.“

Sand - Die letzte Pflichtaufgabe in der Fußball-Verbandsliga vor der Winterpause auf der heimischen Höhe gegen den SV Türkgücü Kassel war für die Sander Anhänger unter den 200 Zuschauern ein Wechselbad der Gefühle. Mit einem versöhnlichen Abschluss. Denn am Ende behielten die Hausherren mit 6:4 (2:1) die Nase vorne.

Die Sander erwischten einen Blitzstart. Gespielt waren gerade einmal zwei Minuten, da wuchtete Leon Winkelheide einen Eckball mit dem Kopf zum 1:0 über die Linie. Das mögliche 2:0 ließ Antonio Bravo Sanchez (20.) liegen, als er einen Strafstoß an den Pfosten setzte. Von da an begann in den SSV-Reihen das große Zittern. Denn durch individuelle Fehler in der Vorwärtsbewegung wie auch in der Defensive bauten sie den Gegner regelrecht auf. Konnte SSV-Keeper Joshua Wanduch einen Freistoß von Enver Maslak gerade noch so über die Metallstange drehen, war er gegen den Ausgleichstreffer durch Atakan Özdemir (34.) machtlos. Dann doch noch fast mit dem Pausenpfiff die erneute SSV-Führung durch Pascal Itter (45.). Er baute nach dem Seitenwechsel (52.) den Vorsprung auch aus - 3:2.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Onur Büyükata (60.) verkürzte, postwendend stellte Jan-Philipp Schmidt (61.) den alten Abstand wieder her.

Türkgücü steckte aber keineswegs auf, belohnte sich. Nachdem Enver Maslak 71.) schon Torwart Wanduch ausgespielt hatte, jedoch nur das Außennetz traf, machte er es 60 Sekunden später besser. Maslak verwandelte einen Strafstoß sicher zum 4:3. Damit aber noch nicht genug. Denn Atakan Özdemir (81.) glich zum 4:4-Gleichstand aus. Die SSV-Antwort. Im Gegenzug nutzte Antonio Bravo Sanchez einen Handelfmeter zum 5:4 und zwei Minuten später machte Pascal Itter (84.) mit seinem dritten Tor den Deckel endgültig drauf. Ein entäuschter SV-Coach Ralf-Jürgen Rößler: „Ein verrücktes Spiel. Ein Punktgewinn wäre möglich gewesen.“ (Reinhard Michl)

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