Fußball-Verbandsliga: Aufsteiger FSV Dörnberg blickt optimistisch in die kommende Saison

Ziel ist Klassenerhalt mit Zugabe

Die Neuen beim FSV: Dörnbergs neuer Trainer Dirk Lotzgeselle (links) und sein Co-Trainer Kai Schaub (rechts) präsentierten die Zugänge (von links) , Florian Schäfer, Philipp Warkus, Max Reichmann, Marius Schaub, Rico Lotzgeselle, Tom Seidel, Andreas Wenzek. Foto:Rieß

Dörnberg. Sie sind selbstbewusst, und zurückhaltend zugleich: die Dörnberger Fußballer. Am Freitag begann das Training, am Sonntag wurden die Zugänge präsentiert und in gut vier Wochen startet das Team des neuen Trainers Dirk Lotzgeselle in die neue Saison. Auswärts beim Mitaufsteiger Kaufungen.

„Ich hätte lieber ein Heimspiel gehabt“, sagt der neue Trainer. Aber Fußball sei eben kein Wunschkonzert. Wünsche darf er dennoch haben. Und die sagt Lotzgeselle auch gradeheraus. „Es wird nicht immer gelingen. Aber zu Hause wollen wir jeden Gegner schlagen.“ Er wählt dabei durchaus auch drastischere Worte: „Wer zu uns kommt, soll zweimal kotzen. Beim ersten Mal, wenn er den Berg hochlaufen muss, das zweiteMal, wenn er runtergeht – weil er verloren hat.“

Das Ziel gibt er klar vor: „Für einen Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt.“ Doch die Mannschaft habe Qualität. Vielleicht ist ein bisschen mehr drin, „das ist dann die Zugabe.“ Wie viel Zugabe es geben wird, hängt sicherlich auch vom Auftaktspiel in Kaufungen ab. Gegen die vermutlich eher etwas schwächeren Konkurrenten in der Liga müsse man auch auswärts den ein oder anderen Punkt holen. Kaufungen zählt Lotzgeselle dazu.

Zudem wäre es natürlich gut fürs Selbstvertrauen, wenn man nicht gleich mit einer Niederlage in die Saison startet. Die Voraussetzungen, den Klassenerhalt zu schaffen, stehen ohnehin nicht schlecht. Die Gruppenliga, Gruppe 2, gilt als spielstark. Wer hier Meister wird, hat die besten Karten, auch in der Verbandsliga zu bestehen. In den vergangenen zehn Jahren schaffte dies nur Schauenburg sportlich nicht. Schwierig wurde es für die meisten nach zwei oder drei Jahren. Doch manche, wie Weidenhausen oder Eschwege zählen heute zu festen Größen in der Verbandsliga. Das ist auch der Traum der Dörnberger. Das Ziel ist also unausgesprochen klar: Klassenerhalt und ein bisschen mehr.

Abgänge kompensieren

Dabei helfen sollen die Neuzugänge. Die Abgänge, wie Daniel Jägger, Thore Ressler oder Tobias Wolf müssen erst kompensiert werden. Das wird unter anderem auch Aufgabe der Zugänge sein. 14 vermeldet der FSV insgesamt für seine drei Seniorenmannschaften. „Mir ist jeder gleich wichtig. Gleich ob er für die erste oder die dritte Mannschaft spielt“, sagt Pressesprecher Andreas Weinreich. Auf einige der Neuen wird Trainer Dirk Lotzgeselle jedoch von Anfang an in der Verbandsliga bauen: Marius Schaub (Torwart, zuletzt A-Jugend des KSV Hessen), Max Reichmann (Mittelfeld, SG Ahnatal), Andreas Wenzek (Mittelfeld, TSG Sandershausen), Florian Schäfer (Mittelfeld, eigene Jugend), Rico Lotzgeselle (Mittelfeld, eigene Jugend) Philipp Warkus (Abwehr, KSV Baunatal) und Tom Seidel (Angriff, SG Ahnatal).

von Michel Rieß

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