Gegner gehört überraschend dem tiefen Tabellenkeller an

Zierenberg freut sich auf Hessen Kassel II

Urlaub beendet: Robin Möller steht Zierenberg wieder zur Verfügung.
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Urlaub beendet: Robin Möller steht Zierenberg wieder zur Verfügung.

Zierenberg In der Fußball-Gruppenliga hat der TSV Zierenberg am Sonntag, 15 Uhr, in seiner vierten Saison- Pflichtaufgabe zum dritten Mal den Vorteil der heimischen Warmetalkampfbahn. Bei den Hausherren von Trainer Daniel Schmidt läuft der KSV Hessen Kassel II auf. Fast genau vor einem Jahr, am 22. September 2019, erlebten die Zierenberger gegen die „Junglöwen“ ein Heimdebakel, bekamen damals von der durch Spieler der KSV-Hessenliga-Ersten verstärkten Elf von Coach Thorsten Hirdes mit sage und schreibe 0:8 das Fell über die Ohren gezogen.

Diesmal stehen die Vorzeichen der TSV-Hausaufgabe doch etwas unter anderen Vorzeichen. Zierenberg hat bisher einen optimalen Lauf hingelegt, ist mit zwei Siegen und einem Remis Tabellenfünfter.

Die „Junglöwen“, die sich klar den Aufstieg an die Fahnen geheftet haben, konnten diese Vorschusslorbeeren noch nicht rechtfertigen. Noch ohne Sieg, lediglich mit einem Remis und zwei Nullnummern hocken sie auf Rang 16 ganz tief im Tabellenkeller auf einem direkten Fahrstuhlplatz nach unten. Was die Zierenberger Aufgabe aber um keinen Deut einfacher machen wird. Dies weiß auch Daniel Schmidt: „Ich erwarte einen Gegner, der, mit dem Rücken an der Wand stehend, auf Biegen und Brechen kämpfen wird, um endlich aus dem Tal der Tränen zu kommen. Über die personelle und spieltechnische Qualität der KSV-Zweiten brauchen wir nicht lange zu diskutieren. In dieser Beziehung zähle ich die „Junglöwen“ mit zur Spitze in unserer Klasse. Wobei das Hirdes-Team für jeden Gegner immer eine Wundertüte voller Überraschungen sein wird. Man weiß vor dem Anpfiff nämlich nie, ob sie sich durch das erlaubte Kontingent ihrer Regionalligamannschaft verstärkt.“

Trotzdem freut sich Schmidt auf das Kräftemessen. „Wir haben richtig Bock auf das Spiel und den Gegner, werden uns nicht verstecken und wollen schon etwas reißen, zu Hause weiter ungeschlagen bleiben.“ Nach dem 1:1-Remis gegen den Liga-Mitfavoriten Grebenstein und dem 5:0-Torfestival gegen Calden/Meimbressen können die Zierenberger freilich mit breiter Brust ans Werk gehen. Zumal Schmidt personell die Qual der Wahl hat, erstmals auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Denn neben den Offensivspitzen Ante Grgic und Fabio Ohms, der mit sechs Buden die Liga-Torjägerliste anführt, sind auch Patrick Dürrbaum, Florian Schäfer und Robin Möller wieder aus dem Urlaub zurück.  zih

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