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Nach 2:0-Führung nur ein 2:2-Remis

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Von: Reinhard Michl

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Zu wenig: Zierenbergs Balcan Sari (links, hier gegen Ivan Montero Rodriguez) traf gegen den VfL Kassel zum 2:0. Am Ende reichte es nur für einen Punkt.
Zu wenig: Zierenbergs Balcan Sari (links, hier gegen Ivan Montero Rodriguez) traf gegen den VfL Kassel zum 2:0. Am Ende reichte es nur für einen Punkt. © Reinhard Michl

Zierenberg – Der von Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt erhoffte Dreier im Heimspiel gestern Abend gegen den VfL Kassel blieb ein frommes Wunschdenken. Denn als der souverän leitende Unparteiische Alexander Wahl (Wolfhagen) die Partie nach 95 Minuten abpfiff, stand ein 2:2 (2:1)-Unentschieden zu Buche.

Danach sah es nach gut einer Viertelstunde jedoch nicht nach aus. Denn da hatten die bis dahin klar dominanten Warmetaler bereits mit 2:0 die Nase vorne. Als ein VfL-Abwehrspieler einen Schuss von Karim Belarbi mit dem Kopf noch um den Pfosten drehen konnte, zirkelte Robin Möller (6.) den Eckball direkt zum 1:0 über die Linie.

Kurz danach verzweifelte Nahom Tekle Asefaw am Gästekeeper Timo Sowa, der 100 Sekunden später Glück hatte, dass Belarbi nur das Außennetz traf. Dann doch das überfällige 2:0 für die Platzherren durch Balcan Sari (17.).

Damit war dann aber die Zierenberger Herrlichkeit erst mal zu Ende. Die Kasseler nahmen mehr und mehr das Heft in die Hand. Konnte Christian Brinkmann (19.) den Ball für seinen schon geschlagenen Keeper Nils Zimmermann noch von der Linie kratzen, so war Zimmermann beim Anschlusstreffer der Kasseler durch Niklas Klapp (32.) machtlos.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gäste da an, wo sie vor der Pausenerfrischung aufgehört hatten. Nämlich mit Vollgas-Offensive. Zimmermann konnte mit einer akrobatischen Glanztat einen Freistoß von Alessandro Vizza (50.) noch über die Stange zum Eckball bugsieren, bei dem erneut Niklas Klapp (51.) goldrichtig stand und das runde Spielgerät zum 2:2-Ausgleich über die Linie drückte.

Erst jetzt fanden die personell stark geschwächten Zierenberger wieder in ihren Rhythmus, legten ebenfalls den Vorwärtsgang ein und hätten den erhofften Dreier durchaus noch eintüten können.

Die größte Möglichkeit dafür besaß Nahom Tekle Asefaw (60.). Völlig allein vor Schlussmann Sowa hätte er sich jeden Winkel des Kastens aussuchen können, schoss aber den VfL-Keeper an, der in der fünften Minute der Nachspielzeit den Punkt für seine Farben festhielt. Denn da drehte er einen Freistoßhammer von Karim Belarbi noch mit den Fingerkuppen über die Querlatte. Abpfiff.

Am Sonntag, 15 Uhr, hat der TSV erneut Heimrecht, muss da aber gegen den KSV Hessen Kassel II ran. Daniel Schmidt: „Personell gehen wir zwar weiterhin auf dem Zahnfleisch, werden uns aber nicht wie zuletzt zwei Mal mit jeweils acht Gegentoren als Schießbude präsentieren.“ (Reinhard Michl)

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