Niederlage gegen Wanfried

Zierenberg hält lange mit

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Aua, das tut weh: Wanfrie ds Hennig Wehr greift Marcel Kunz in den Wurfarm. Rechts Florian Bley.

Auch im ersten Spiel des neuen Jahres kassierte Handball-Landesligist HSC Zierenberg eine Niederlage. Zum Rückrundenstart gegen den VfL Wanfried hielt der HSC lange Zeit gut mit, musste sich am Ende aber klar mit 30:38 (17:16) geschlagen geben.

Fragen und Antworten zur Partie:

Wie fanden die Gastgeber ins Spiel?

Zierenberg war putzmunter und lag nach 20 Minuten mit 12:10 vorn. Dies war die höchste Führung der ersten Hälfte. Ansonsten war es eine Partie mit wechselnden Führungen. Mit einem verwandelten Siebenmeter sorgte Benjamin Rode für ein knappes 17:16 nach 30 Minuten. Das Tor machte Hoffnung auf den ersten Punktgewinn.

Erfüllten sich nach der Pause die Hoffnungen auf einen Punktgewinn?

Leider nein. Gleich nach der Pause drehte Wanfried den Rückstand zu einer 18:17-Führung. Kevin Schnitzer schaffte den Ausgleich. Es sollte jedoch der letzte Gleichstand für die Gastgeber gewesen sein. Zwar hielt das Schlusslicht weiter gut dagegen, aber im Verlauf der zweiten Hälfte setzte sich zunehmend die größere individuelle Klasse der Gäste durch. Vor allem der Rückraum mit Paul Nemenco, Pascal Küstner und dem serbischen Neuzugang Miroljub Petrovic war von der HSC-Deckung nicht in den Griff zu bekommen. Obwohl die Gäste wenig wechselten und von den neun Feldspielern Henning Wehr nur in der Deckung eingesetzt wurde, ließen sie konditionell nicht nach. Bis zum 26:29 durch Schnitzer in der 48. Minute blieb der HSC im Spiel, ehe sich der VfL absetzte. Als HSC-Trainer Thomas Dittrich bei einer Unterzahl den sechsten Feldspieler einsetzte, wurde es bitter für die Gastgeber, als ihre Ballverluste mit Würfen ins leere Tor bestraft wurden.

Was sagte HSC-Trainer Thomas Dittrich zum Spiel?

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben alles versucht und verschiedene Deckungssysteme gespielt, aber wir haben den starken Rückraum der Gäste gerade in der zweiten Hälfte nicht in den Griff gekriegt.“

Was sagte Gästetrainer Stefan Schröder?

Als Thomas Dittrich seinem Gegenüber nach dem Spiel sagte, dass er sein Team gerne noch mehr geärgert hätte, antwortete dieser: „Ihr habt uns doch genug geärgert.“

Zierenberg: J. Rudolph, Zimmermann (ab 55.) - Schindehütte (2), Barthel (1), Weber (2), Feyh (2), Schnitzer (7), M. Kunz (4), Hörder (5/2), A. Rudolph, Rode (7/2), Spangenberg, D. Kunz, Eckhardt.

Wanfried:Degenhardt (1), Hasseim - Küstner (7), Wunderlich (2), Ebel (3), Bley (6/3), Petkovic (9), Nemenco (9), Friege, Dietzel (1), Wehr.

Zuschauer: 120.

Spielverlauf: 3:2 (5.), 8:9 (16.), 10:9 (17.), 12:10 (20.), 18:18 (33.), 18:22 (38.), 22:27 (44.), 26:29 (48.), 28:32 (52.), 29:38 (58.), 30:38 (60.).

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