Frauenfußball-Verbandsliga: SV Gläserzell II läuft im Warmetal auf

Zierenberg in Siegpflicht

Die Zierenbergerinnen wollen im Kampf um den Ball die Oberhand behalten: Hier zeigt Chiara Wagner (links) wie es geht. Foto:  Michl

Zierenberg. Die Forderung an den TSV Zierenberg lautet klipp und klar: Wenn im Meisterschaftsspiel der Frauenfußball-Verbandsliga am heutigen Samstag, 16 Uhr, der SV Gläserzell II seine Visitenkarte auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn abgibt, dann können es die Gastgeberinnen des Trainerduos Marvin Pötter/Mateuzs Zakrzewski drehen und wenden wie sie wollen - sie müssen die drei zur Disposition stehenden Punkte für sich reklamieren. Ansonsten ziehen über dem Warmetal ganz dunkle Wolken auf.

Durch den witterungsbedingten Spielausfall am vergangenen Wochenende auf heimischen Geläuf gegen Poppenhausen fristet Zierenberg nämlich als Tabellenneunter weiterhin ein Dasein auf einem direkten Fahrstuhlplatz nach unten, wobei der TSV-Rückstand auf das rettende Ufer auf vier Punkte angewachsen ist.

Noch tiefer in der Tinte sitzen aktuell die Gäste von Coach Enrico Schubert. Die Hessenligareserve aus dem Fuldaer Land ist nämlich Tabellenvorletzter. Im Warmetal steht also ein klassisches Kellerderby an, jede Mannschaft ist zum Sieg verdammt.

Nach dem großartigen Zierenberger 2:0-Erfolg bei der da noch an der Tabellenspitze postierten TSG Lütter wäre es schon etwas überraschend, würde sich die Pötter-/Zakrzweski-Elf von der Gläserzeller Zweiten die Butter vom Brot nehmen lassen. Der TSV-Gegner konnte in bisher acht Liga-Pflichtaufgaben noch keinen einzigen Dreier für sich verbuchen, lediglich zwei Unentschieden stehen zu Buche.

Hinzu kommt, das Gläserzell II mit erst drei Torerfolgen nicht nur die schwächste Offensivreihe der Klasse sein eigen nennt, sondern mit schon 31 Gegentreffern auch die löchrigste Abwehrformation.

Trotzdem warnt Mateuzs Zakrzewski seine Spielerinnen, sich von diesen statistischen Fakten nicht schon vor dem Anpfiff in Sicherheit zu wiegen. Bekanntlich sind Gegner, die mit dem Rücken zur Wand stehen, immer unberechenbar und brandgefährlich.

Vermutlich wird Zierenberg mit dem zuletzt in Lütter siegreichen Kader auflaufen, nach derzeitigem Stand sind alle Spielerinnen an Bord. (zih)

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