Schweres Auswärtsspiel für den TSV

Zierenberg steht in Rothwesten auf dem Prüfstand

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Traf bislang viermal: Zierenbergs Torjäger Ante Grgic.

Am Sonntag, 15 Uhr, baut sich vor dem Fußball-Gruppenligist aufgestiegenen TSV Zierenberg eine hohe Auswärtshürde auf. Die Warmetaler sind da in Fuldatal an der Rudolf-Harbig-Straße beim TSV Rothwesten gefordert.

Zierenberg – Das Ziel der Hausherren ist klar: Die Elf von Trainer Patrick Klein, die derzeit auf Platz fünf steht, will sich weiter nach oben orientieren. Aber gerade vor heimischem Publikum hat Rothwesten bislang ein Problem. In den drei Heimspielen konnten der TSV bisher noch nie die volle Ernte einfahren, bei zwei Niederlagen steht da lediglich ein Remis zu Buche. Und nicht nur dies. Auf eigenem Geläuf erzielten sie erst sechs ihrer 15 Buden, mussten zwölf ihrer 13 Gegentreffer kassieren. Das Unentschieden resultiert aus der Mittwochbegegnung, als sie in der Nachspielzeit gegen den VfL Kassel den 2:2-Ausgleichstreffer markierten. Die Gastgeber gelten also als heimschwach.

Doch für Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt ist dies kein Grund, den Gegner leicht zu nehmen. Er weiß, dass seine Mannschaft ein verdammt ganz dickes Brett bohren muss. Für ihn ist das Spiel so etwa ähnliches wie das Spiegelbild vom Mittwoch. Schmidt: „Da haben wir unseren ersten Heimsieg mit dem 4:1 gegen Calden/Meimbressen gefeiert. Genau das gleiche, den ersten Dreier vor eigenem Publikum, hat jetzt Rothwesten gegen uns auf der Agenda.“

Schmidt kann aber nach dem Erfolg gegen Calden mit viel Selbstvertrauen und gestärkter Moral ans Werk gehen. „Als Aufsteiger zum frühen Zeitpunkt auf Rang neun zu stehen, hat uns vermutlich niemand zugetraut. Und auswärts haben wir ja auch schon einmal mit einem Sieg beim BC Sport Kassel alle Kritiker Lügen gestraft.“

Seinen Optimismus, aus Rothwesten nicht mit leeren Händen zurückzukommen, nährt Schmidt auch aus der Tatsache, „dass wir im Defensivbereich unsere bisherigen individuellen Fehler immer besser in den Griff bekommen - und vorne sind wir ja sowieso gut besetzt.“ Er meint damit Fabio Ohms (7) und Ante Grgic (4), die zusammen schon über zwei Drittel aller Zierenberger Treffer (15) markierten. Ein besonderes Augenmerk muss die Schmidt-Elf auf das Rothwestener Vollstreckerduo Eltioni Pietri (5) und Nikolaj Eckhardt (3) legen, die in der laufenden Runde gut in Schuss sind.   zh

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