Warmetalerinnen stürzen Spitzenreiter

Frauenfußball-Hessenliga: Zierenberg bezwingt Gläserzell mit 3:2 Toren

Doppelpack: Zierenbergs zweifache Torschützin Julia Kanngießer (rechts) enteilt Sybille Menz und Paulina Eckard. Foto: Michl

Zierenberg. Schon zwei Mal feierte der SV Gläserzell in den vergangenen Jahren mit einem Sieg beim TSV Zierenberg die Meisterschaft und den Aufstieg. Dafür sprachen auch am Samstagabend alle Vorzeichen.

Denn die Osthessinnen waren zum Meisterschaftsspiel der Frauenfußball-Hessenliga als Spitzenreiter angereist, trafen hier auf eine stark ersatzgeschwächte Heimmannschaft. Fehlten doch mit Torwartin Sabrina Bürgel, Larissa Haegele, Priscilla Geppert, Natascha Rudat, Ann-Katrin Schade und Sina Alexi der halbe TSV-Stammkader. Doch beim Schlusspfiff flossen in den Gläserzeller Reihen die Enttäuschungstränen, während Zierenberg Freudentänze vollführte. Die vom Interims-Trainerduo Marvin Pötter und Mateusz Zakrzewski betreuten Gastgeberinnen sorgten nämlich für eine Rieenüberraschung, zogen dem Topfavoriten mit 3:2 (2:1) das Fell über die Ohren.

Natürlich bevorzugten die Zierenbergerinnen die Defensivtaktik, lauerden auf ihre Konterchancen und hätten schon nach einer Viertelstunde durch Julia Kanngießer das Signal auf Grün stellen können. Beim dritten Anlauf (22.) machte sie es dann besser, ließ nach feiner Vorarbeit von Franziska Reimann Gästetorwartin Jasmin Jökel keine Abwehrchance - 1:0. Im direkten Gegenzug scheiterte Michelle Beck an Torfrau Svenja Dürrbaum.

Als Julia Kanngießer im Strafraum rotverdächtig von den Beinen geholt wurde, verlegte Schiedsrichter Tomas Zahorec (Kassel) den Tatort vor die Strafraumgrenze. Den Freistoß hämmerte Katharina Zech (28.) zum 2:0 über die Linie. Simone Thöne (32.) hätte den Vorsprung ausbauen können, stattdessen konnte Liga-Vollstreckerin Nummer eins, Alina Stöhr (34.) verkürzen.

Nach der Pause erhöhten die Gäste von Coach Stephan Fröhlich zwar den Druck, die klareren Chancen aber besaß Zierenberg. Eine davon nutzte Julia Kanngießer (76.):3:1. Gläserzell konnte lediglich durch Melanie Hillenbrand (85.) die Niederlage etwas korrigieren.

Zierenberg: Dürrbaum - Dittmar, Reimann, Schmand, Landinghoff-Schmidt, Davies, Zech, Steinrücken, Kanngießer, Kell, Thöne.

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